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Vor Super-Mittelgewichts-WM am Samstag: Zeuge und Ekpo im im Limit!

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Sonntag, 2008-04-20

Training Neubrandenburg

Protagonisten lassen vor Ort schon mal die Fäuste fliegen

Riesiges Interesse an der Boxsportgala in Neubrandenburg: Genau vier Tage vor ihren Kämpfen im schon jetzt fast ausverkauften Jahnsportforum präsentierten sich die Protagonisten des Kampfabends am Dienstagnachmittag im Marktplatz-Center Neubrandenburg bei einem öffentlichen Training schon mal dem Publikum.

Trainer Ulli Wegner schickte seinen Schützling Karo Murat in den Ring
Den Auftakt machte Karo Murat, der am Samstag gegen Cristian Sanavia nach dem EM-Gürtel im Super-Mittelgewicht greift. Bei der Pratzenarbeit mit seinem Trainer Ulli Wegner zeigte der EM-Herausforderer seine harten linken und rechten Haken. Murat rechnet sich für Samstag durchaus Siegchancen aus. "Ich bin hervorragend vorbereitet", so der 24-Jährige.

Ist für Samstag zuversichtlich: Super-Mittelgewichtler Karo Murat
Doch der Italiener Cristian Sanavia denkt gar nicht daran, den EM-Titel herzugeben. "Ich weiß, dass Karo Murat kein schlechter Mann ist. Aber ich bin weitaus erfahrener als er", erklärte der 33-jährige Rechtsausleger. Auch der Titelverteidiger stellte beim Pratzentraining seine Stärken mit schnellen und ansatzlosen Händen unter Beweis. "Ich bin bestens gerüstet", so Sanavia.

Der Italiener Cristian Sanavia will den EM-Titel nicht verlieren
Das behauptet auch Marco Huck von sich. Der in Bielefeld aufgewachsene Cruisergewichtler trifft im ersten Kampf nach seiner WM-Niederlage auf Leon Nzama. Huck glänzte beim Training mit seinem Coach Manfred Wolke einmal mehr durch seine harten Hände. Darüber hinaus scheint der 23-Jährige in den vergangenen Monaten an seiner Beinarbeit gearbeitet zu haben.

Wolke-Schützling Marco Huck freut sich auf seine Ringrückkehr
Javier Castillejo, der im Jahnsportforum den Greifswalder Sebastian Sylvester herausfordert, wollte sich offenbar nicht all zu tief in die Karten schauen lassen. Die Boxhandschuhe streifte er sich gar nicht erst über. Der spanische Mittelgewichtler schlug mit seinen bloßen Händen ein paar Mal in die geöffneten Hände seines Coaches Ricardo Sanchez Atocha - dann verließ er den Ring.

Javier Castillejo (r.) wollte nicht so viel von seinem Können zeigen
Dann folgte der umjubelte Auftritt Sylvesters. Der 27-jährige Europameister schien bestens aufgelegt, genau wie sein Trainer, der die anwesenden Zuschauer nach ein paar Schattenboxeinlagen zunächst ein bisschen in die Irre führte: "Sebastian hat gerade in der Rechtsauslage geboxt, da er sich am Morgen die linke Hand verletzt hat."

Präsentierte sich gelöst und fröhlich: Sebastian Sylvester (Fotos: SE)
Doch Hartmut Schröder löste die Sache sofort wieder auf. "Das war nur ein nachträglicher Aprilscherz von mir", so der Coach. Davon konnten sich danach alle Beobachter selbst überzeugen. Denn die linken und rechten Hände des "Hurrikans" brausten nur so in die Pratzen seines Trainers. "Am Samstag will ich unbedingt gewinnen", gab sich der Europameister selbstbewusst.