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Mittwoch, 2008-07-02

WBC revidiert Urteil

Francisco Lorenzo bleibt nicht Interims-Champion

Im Fight um die WBC-Interims-WM im Super-Federgewicht kam es am Samstag im Mandalay Bay Resort & Casino in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, zu einem kuriosen und umstrittenen Ende. Nachdem Francisco Lorenzo unterlegen schien und in der vierten Runde sogar zweimal zu Boden musste, bekam er gegen den 28-jährigen Humberto Soto überraschend einen Disqualifikationssieg zugesprochen.

Lorenzo (am Boden) wurde zum Sieger erklärt (Foto: Sumio Yamada)
Ringrichter Joe Cortez hatte kurz vor dem Abbruch in der vierten Runde ein Nachschlagen des Mexikaners Soto gegen den am Boden knienden Lorenzo gesehen und den Kämpfer aus der Dominikanischen Republik zum Sieger erklärt. Doch jetzt will der Weltverband WBC die Entscheidung des Referees noch einmal überprüfen. Wie der WBC-Präsident Jose Sulaiman erklärte, sei das Urteil aus seiner Sicht eine große Ungerechtigkeit.
Die endgültige Entscheidung über den Ausgang des Aufeinandertreffens soll bis Dienstag nächster Woche durch das "Board of Governors" getroffen werden. Laut Sulaiman wäre es möglich, dass der Kampf gar nicht gewertet wird. Klar ist wohl schon jetzt, dass Lorenzo den Sieg nicht zugesprochen bekommt. "Es gab absolut keinen Grund für eine Disqualifikation Sotos", so die Meinung des WBC-Präsidenten.