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23.03.2017
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Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

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Dienstag, 2008-07-15

WBC korrigiert Urteil

Disqualifikation wird in "ohne Wertung" umgewandelt

Im Fight um die WBC-Interims-Weltmeisterschaft im Super-Federgewicht kam es am 28. Juni in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, zu einem kuriosen und umstrittenen Ende. Nachdem Francisco Lorenzo aus der Dominikanischen Republik unterlegen schien und in der vierten Runde sogar zweimal zu Boden musste, bekam er gegen den 28-jährigen Mexikaner Humberto Soto, der aus Sicht von Ringrichter Joe Cortez nachgeschlagen haben soll, einen Disqualifikationssieg zugesprochen. Doch jetzt hat das WBC Board of Governors das Urteil des Fights nachträglich korrigiert.

Soto vs. Lorenzo: WBC ändert nachträglich das Urteil (Foto: Sumio Yamada)
Wie der Präsident des Weltverbandes WBC Jose Sulaiman mitteilte, wird der Kampf nicht gewertet (No Contest). Beide Kontrahenten erhalten die Möglichkeit, noch einmal gegeneinander um den Interims-Titel zu kämpfen. Sollte sich der reguläre Titelträger Manny Pacquiao, der inzwischen auch den WBC-Gürtel im höheren Leichtgewicht innehat, dazu entscheiden, weiterhin im Super-Federgewicht in den Ring zu steigen, wird er gegen Soto antreten müssen. In diesem Fall kämpft dann der Sieger des Aufeinandertreffens gegen Francisco Lorenzo um den regulären Titel.