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Sonntag, 2008-09-07

Pianeta will den EU-Titel

Nach den jüngsten Erfolgen mit viel Selbstbewusstsein

Im Februar dieses Jahres eroberte Francesco Pianeta (16 Profikämpfe - 16 Siege) die WBC-Junioren-Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Nach der glanzvollen Titelverteidigung im Mai gegen Michael Marrone greift der 23-Jährige am 30. August in der Berliner Max-Schmeling-Halle zum ersten Mal nach einem Gürtel bei den Senioren. Im Kampf um den vakanten EU-Titel trifft der in Gelsenkirchen aufgewachsene Schützling von Trainer Ulli Wegner auf den Waliser Scott Gammer. Vor dem Kampf stellte sich Pianeta unseren Fragen.

Schwergewichtler Francesco Pianeta und Erfolgstrainer Ulli Wegner
Herr Pianeta, im Februar wurden Sie WBC-Junioren-Weltmeister. Im Mai konnten Sie den Titel gegen den Amerikaner Michael Marrone eindrucksvoll verteidigen. Haben Ihnen die jüngsten Siege zusätzliches Selbstvertrauen gebracht?
Francesco Pianeta: Der Gewinn der WBC-Junioren-WM hat mir sehr viel neues Selbstbewusstsein eingebracht. Vor allem der vorzeitige Sieg gegen Michael Marrone war wichtig für mich. Doch das ist schon Vergangenheit. Jetzt kommt der Blick nach vorne.
In der Max-Schmeling-Halle greifen Sie nach dem EU-Gürtel. Wie wichtig ist dieser Kampf für Sie?
Francesco Pianeta: Für mich hat der EU-Gürtel einen großen Stellenwert. Mit einem Erfolg würde ich nicht nur einen weiteren Titel erringen, ich würde auch in der europäischen Rangliste weiter nach oben rücken. Das bringt mich einem weiteren Ziel, nämlich Europameister zu werden, ein großes Stück näher. Deshalb will ich Gammer unbedingt besiegen.
Wo sehen Sie die Stärken von Scott Gammer?
Francesco Pianeta: Er schlägt zu Beginn sehr explosive Hände. Doch ich habe beim Analysieren seiner Kampfvideos auch ein paar Schwächen und Lücken gesehen. Die werden aber vor dem Fight nicht verraten.

Francesco Pianeta will in Berlin den 17. Sieg seiner Profikarriere (Fotos: SE)
Gab es in der Vorbereitung auf den Kampf um den EU-Titel Besonderheiten?
Francesco Pianeta: Ich habe mich auf jeden Fall länger als sonst vorbereitet. Das lag daran, dass zunächst im Gespräch war, schon am 19. Juli zu boxen.
Durch die jüngsten Erfolge hat Ihr Bekanntheitsgrad sicherlich auch im Ruhrpott erheblich zugenommen. Werden viele Boxfans aus Gelsenkirchen nach Berlin kommen, um Sie zu unterstützen?
Francesco Pianeta: Damit habe ich mich nicht so sehr beschäftigt. Ich weiß natürlich, dass Leute aus der Familie und Freunde am Ring sitzen werden. Doch wer sonst noch so alles kommt, das weiß ich nicht genau.