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Freitag, 2008-08-22

Optimismus bei Dettweiler

Rechtsausleger strahlt vor dem Koc-Fight Zuversicht aus

Am 30. August trifft René Dettweiler (23 Profikämpfe, 22 Siege) in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf Cengiz Koc. Für den 25-jährigen Schwergewichtler, der seit dem Monat Mai wieder bei seinem früheren Amateur-Coach Otto Ramin trainiert, geht es nicht nur darum, den Ring als Sieger zu verlassen. Mit einem Erfolg in dem mit Spannung erwarteten Stallduell könnte der Rechtsausleger auch den Beweis antreten, dass sich der Wechsel aus Frankfurt (Oder) nach Berlin für ihn selbst gelohnt hat. Wie Dettweiler die Situation beurteilt, verrät er im Interview…

Der 25-jährige René Dettweiler trifft am 30. August auf Cengiz Koc
Herr Dettweiler, Sie trainieren jetzt wieder bei Otto Ramin. Wie gut kannten Sie sich eigentlich vorher?
René Dettweiler: Er hat mich schon zwischen 1999 und 2002 in Schwerin trainiert. Das war bei den Amateuren auch meine erfolgreichste Zeit.
Würden Sie sagen, dass wir am 30. August einen anderen René Dettweiler im Ring sehen werden als zuvor unter der Regie von Manfred Wolke?
René Dettweiler: Ich hoffe doch! Auf jeden Fall bin ich viel lockerer geworden. Ich habe Herrn Wolke viel zu verdanken, denn er war es, der mich zu den Profis geholt hat. Doch ich habe mich bei ihm zu sehr unter Druck gesetzt. Dadurch war ich nicht in der Lage, meine Leistung abzurufen. Bei Otto Ramin geht es in Berlin nicht so verbissen zu. Das hat mir viel neues Selbstbewusstsein gebracht.

Wieder vereint: Trainer Otto Ramin und Schwergewichtler René Dettweiler
Hat sich denn dadurch Ihr Boxstil verändert?
René Dettweiler: Nein, das würde ich nicht sagen. Der Wechsel war ein Neuanfang für mich. Doch in erster Linie hat sich für mich dadurch etwas auf mentaler Ebene verändert. Otto Ramin und ich passen menschlich gut zusammen. Das hat sich auch schon früher durch Erfolge bemerkbar gemacht.
Welchen Stellenwert hat der Kampf gegen Cengiz Koc für Sie?
René Dettweiler: Ein Sieg bringt mich weiter nach vorne, ein anderes Ergebnis nicht. Sollte ich nicht gegen ihn gewinnen, hätte das schon eine gewisse Aussagekraft und würde mir meine Grenzen aufzeigen. Doch ich habe früher schon mal gegen ihn Sparring gemacht. Damals sah ich ganz gut aus. Da ich den Kampf nicht auf die leichte Schulter nehme, bin ich zuversichtlich. Ich weiß, dass mir nur ein Sieg hilft.

Zuletzt bezwang René Dettweiler den Russen Daniel Peret (Fotos: SE)
Wohnen Sie noch in Franfurt (Oder)? Oder leben Sie mittlerweile in Berlin?
René Dettweiler: Ich bin mit meiner Frau Jenny-Marlen und unserem Sohn Jeff nach Marzahn-Hellersdorf gezogen. Dort wohnen wir in der Nähe der Trainingsstätte an der Eisenacher Straße.