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Sonntag, 2008-08-24

Kritik: Ruiz wehrt sich

Früherer WBA-Champion will Valuev nicht zur Ruhe kommen lassen

Der frühere Weltmeister im Schwergewicht John Ruiz, der am 30. August in der Berliner Max-Schmeling-Halle im Kampf um den WBA-Gürtel auf Nikolai Valuev trifft, ist verärgert. Besonders stört ihn die in den USA nicht abnehmende Kritik an seinem Kampfstil. Der WBA-Weltranglistenzweite ist sich sicher, er habe nach dem Wechsel zu Trainer Manny Siaca Sr. wieder die Aggressivität, die ihn auch bei seinen ersten WM-Fights ausgezeichnet habe.

WBA-WM im Schwergewicht: Nikolai Valuev (r.) trifft auf John Ruiz (l.)
Ruiz sieht die Ursachen für die Einschätzung der US-Medien und Öffentlichkeit darin begründet, dass seine letzten Kämpfe nicht im amerikanischen Fernsehen zu sehen waren. Seiner Ansicht nach bräuchten sich die Journalisten nur seine letzten Fights anschauen, dann würden sie zu einer anderen Meinung kommen. "Sie würden schließlich begreifen, dass ich nicht so kämpfe, wie sie es annehmen - kein Klammern und Halten von mir!"
Ruiz, der am 23. August in Berlin eintreffen wird, steht in Las Vegas längst voll im Training. In den letzten zwei Wochen gab es dabei einige Sparringseinheiten mit großen Boxern, um sich auf die 2,13 Meter von WM-Gegner Nikolai Valuev einzustellen. "Es lief großartig", berichtet der 36-jährige Schwergewichtler. "Wir haben hart gearbeitet, um sicher zu gehen, dass ich gut eingestellt bin. Meine Sparringspartner machen einen guten Job."

Valuev gewann Ende 2005 gegen Ruiz knapp nach Punkten (Fotos: SE)
Ein Rezept, wie er Valuev knacken will, hat er auch schon. "Ich muss innen bleiben und arbeiten, wie in unserem letzten Fight im Dezember 2005. Doch diesmal muss ich bessere Kombination einbauen und den Winkel verändern. Wir wollen nicht, dass er stehen kann und seine Hände schlägt. Ich möchte, dass er sich bewegen muss. Ich will ihm meine Art aufdrängen, um zu sehen, was er macht, wenn er sich mehr bewegen muss."