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Sonntag, 2008-08-24

Koc: Antworten im Ring

Nach langer Pause meldet sich der Schwergewichtler zurück

Seit dem November 2006 stand Cengiz Koc nicht mehr im Ring. Doch am 30. August kehrt er in der Berliner Max-Schmeling-Halle ins Seilgeviert zurück. Gegen den 25-jährigen Rechtsausleger René Dettweiler will er sich erfolgreich zurückmelden. Im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Fights stellte sich der 30-jährige Schwergewichtler, der inzwischen vom früheren Europameister Oktay Urkal gecoacht wird, zum Gespräch.

Schwergewichtler Cengiz Koc erboxte bisher 23 Siege in 26 Profifights
Herr Koc, eigentlich wollten Sie schon viel früher wieder in den Ring steigen. Warum kam es nicht dazu?
Cengiz Koc: Ursprünglich wollte ich Mai 2007 wieder boxen. Doch kurz vor dem Ende der Vorbereitung zog ich mir damals eine Verletzung an der linken Hand zu. Später wurde der Kampf gegen René Dettweiler angesetzt. Einmal musste ich absagen, dann konnte er nicht boxen. Anschließend sollte es im Juli dieses Jahres zu dem Fight kommen. Doch da der Kampfabend dann in Russland stattfand, wurde das Aufeinandertreffen auf einen späteren Termin nach Berlin verlegt.
René Dettweiler kehrte gerade zu seinem früheren Amateur-Coach Otto Ramin zurück. War es deshalb schwerer für Sie, sich auf ihn einzustellen?
Cengiz Koc: Ich glaube nicht, dass sich da sehr viel vom Stil verändert hat. Ich kenne René Dettweiler schon seit langer Zeit und er hat eigentlich immer gleich geboxt.
Welche Veränderungen gab es bei Ihnen?

Cengiz Koc: Ich habe mich nicht umsonst sehr intensiv in Köln auf den Kampf vorbereitet. Ich habe gemerkt, dass man zum Beispiel durch eine gute Ernährung noch an Leistung zulegen kann. Darauf habe ich früher nicht so sehr geachtet. Ich gehe davon aus, dass ich gut trainiert bin und möchte mich für die tolle Unterstützung bedanken, die ich in den letzten Monaten in Köln hatte. Doch darüber hinaus will ich die Antwort auf diese Frage lieber im Ring geben. Deshalb halte ich mich mit Prognosen und Ankündigungen zurück.

Cengiz Koc wird inzwischen von Oktay Urkal trainiert (Fotos: Photo Wende)
Sie haben seit 20 Monaten keinen Kampf mehr bestritten. Wird es schwer werden, wieder den richtigen Rhythmus zu finden?
Cengiz Koc: Nein, das glaube ich nicht. Bis auf die Zeit, in der ich verletzt war, habe ich eigentlich immer trainiert und auch Sparringseinheiten bestritten. Ich glaube nicht, dass mir das Probleme bereiten wird.
Wäre ein Erfolg am 30. August ein großer Schritt nach vorne für Sie?
Cengiz Koc: Ein Stallduell dient natürlich dazu, den schlechteren Mann in absehbarer Zeit auszusortieren. Darum ist es wichtig, dass ich gewinne. Doch ein Sieg gegen René Dettweiler würde mir sicherlich nicht die ganz großen Perspektiven eröffnen. Ich sehe einen Erfolg gegen ihn nicht als großen Sprung nach oben.