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Sonntag, 2008-08-24

Hernandez greift wieder an

Yoan Pablo Hernandez auf dem Weg zu früherer Stärke

Er war auf schon auf dem besten Weg, eine WM-Chance zu erkämpfen. Doch nach 14 Siegen in Folge gab es für Cruisergewichtler Yoan Pablo Hernandez einen derben Dämpfer. Am 29. März kassierte er in Kiel gegen den früheren WBC-Weltmeister Wayne Braithwaite eine Niederlage. Damit war der Traum vom WM-Fight erst einmal geplatzt. Doch nachdem sich der 23-Jährige Anfang Juni mit einem vorzeitigen Erfolg gegen Stefan Raaff im Ring zurückmeldete, befindet sich der Schützling von Trainer Ulli Wegner wieder auf dem Weg zu alter Stärke.

Rechtsausleger Yoan Pablo Hernandez steigt in Berlin in den Ring
Als nächstes soll das am 30. August im Rahmen der Schwergewichts-WM zwischen Nikolai Valuev und John Ruiz der 35-jährige Santiago De Paula in der Berliner Max-Schmeling-Halle zu spüren bekommen. "Den Rückschlag habe ich längst verdaut. Ich habe später analysiert, wo die Fehler lagen. Damals fühlte ich mich einfach zu sicher und habe einen Moment nicht aufgepasst. Ich hatte die Hände zu weit unten und auch meine Beinstellung war nicht in Ordnung. Dann war es auch schon geschehen. Aber zum Glück sind das Dinge, die man abstellen kann. Deshalb blicke ich zuversichtlich voraus", erzählt Hernandez.

Yoan Pablo Hernandez ist für den Kampf am 30. August zuversichtlich
In Hattersheim kam der frühere WBA-Fedelatin und WBC-Latino Champion am 7. Juni bei seiner Ringrückkehr zu einem technischen K.o.-Sieg in der dritten Runde. Damit baute er seine Profibilanz auf 15 Siege aus 16 Fights aus. "Für mich war es wichtig, recht schnell wieder im Ring zu stehen. Ich habe mir in dem Kampf die nötige Sicherheit und viel neues Selbstbewusstsein geholt", sagt der Rechtsausleger. Deshalb habe er auch keine Sorge, dass sein nächster Gegner aus der Dominikanischen Republik zum Stolperstein werden könnte.

Hernandez will bald wieder internationale Titel ins Visier nehmen (Fotos: SE)
"Ich fühle mich gut. Es ist egal, wie stark Santiago De Paula am 30. August sein wird. Wichtiger ist, dass ich mich gut vorbereitet habe und meine Form stimmt. Doch da bin ich guter Dinge", fährt der Kubaner selbstbewusst fort. Der Weltranglistenfünfzehnte der WBA und IBF schmiedet bereits Pläne über den nächsten Fight hinaus. "Sollte in Berlin alles gut laufen, möchte ich schon im Oktober wieder im Ring stehen. Ich hoffe, dass es dann die Möglichkeit gibt, vielleicht schon wieder nach einem internationalen Titel zu greifen. Wenn das klappt, bin ich bald wieder da, wo ich vor dem März stand", ist sich der Cruisergewichtler sicher.