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30.03.2017
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Trotz Kampfabbruch: Zeuge weiterhin WBA-Weltmeister

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Montag, 2008-08-11

Erfolg für Mundine

Trotz Niederschlag klarer Punktsieg

Der frühere WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht Anthony Mundine bleibt weiter auf Erfolgskurs. Nachdem der Australier seinen Titel im Juni niedergelegt hatte, will er zukünftig im Mittelgewicht für Furore sorgen. Am Mittwoch sollte der Fight gegen den Japaner Crazy Kim ein erster Test für die angestrebte Gewichtsklasse werden, obwohl Mundine vor dem Kampf mit 74,55 Kilogramm noch nicht ganz das geforderte Limit für seine zukünftige Gewichtsklasse erreichte.

33. Sieg im 36. Profifight für Anthony Mundine (Foto: Photo Wende)
Im Entertainment Centre der australischen Hafenstadt Newcastle im Bundesstaat New South Wales hatte Mundine zunächst etwas Mühe, gegen seinen 33-jährigen Kontrahenten in Tritt zu kommen. Nachdem er bereits in der ersten Runde einen Cut über dem rechten Auge durch einen unabsichtlichen Kopfstoß erlitten hatte, schickte ihn sein Widersacher aus Tokio im dritten Durchgang mit einem linken Haken zum Kopf sogar zu Boden. Doch Mundine überstand diese kritische Phase.
Wie schon zu Beginn, verbuchte er in der vierten Runde mit linken Führhänden und rechten Aufwärtshaken wieder die besseren Aktionen für sich. Obwohl der frühere Weltmeister auch in der Folge deutlich schneller wirkte und häufig traf, zeigte sein Kontrahent ein großes Kämpferherz und hielt dem permanenten Druck stand. Erst in der Schlussphase des Fights baute Kim kräftemäßig etwas ab. Anthony Mundine nutzte das und kam noch einmal mit der Rechten zu Treffern.
Nach zehn Runden lag er schließlich mit 98:92, 98:91 und 99:91 deutlich auf den Wertungszetteln der Punktrichter vorne. Damit baute Mundine seine Profibilanz auf 33 Siege aus 36 Kämpfen aus. Seine einzigen Niederlagen kassierte er gegen Sven Ottke, Manny Siaca und Mikkel Kessler. Der zuletzt genannte Däne trat inzwischen die Nachfolge des Australiers als WBA-Super-Mittelgewichts-Weltmeister an. Als nächstes steht für Kessler ein Fight gegen Danilo Häußler auf dem Programm.