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Mittwoch, 2008-11-26

Zehnter Sieg für Kempf

Auch Jürgen Doberstein meldet sich erfolgreich im Ring zurück

Erfolgreicher Abend für Martin Kempf und Jürgen Doberstein: Bei der Boxgala am Freitagabend in der Stadthalle in Weißenfels fuhren die beiden Kämpfer aus dem Wolke-Camp in Frankfurt (Oder) jeweils Siege ein. Cruisergewichtler Kempf bezwang den Italiener Giovanni Jemma einstimmig nach Punkten, sein Teamgefährte setzte sich im Super-Mittelgewicht gegen den Tschechen Zdenek Siroky mit einem technischen K.o.-Erfolg in der dritten Runde durch.

Jürgen Doberstein (r.) erkämpfte den sechsten Sieg im siebten Profikampf
Besonders Jürgen Doberstein war vor dem Kampf eine gewisse Anspannung deutlich anzumerken. Nach seiner bisher einzigen Niederlage im September gegen den Italiener Stefano Loriga wollte sich der in Neunkirchen aufgewachsene Kämpfer natürlich unbedingt mit einem Sieg im Ring zurückmelden. Doch er löste seine Aufgabe mit Bravur. Von Beginn an agierte er aus der Distanz heraus mit seinen Führhänden druckvoll und kam mit Schlagkombinationen zu Treffern.
Noch in der ersten Runde schickte Doberstein seinen 27-jährigen Gegner mit einer Rechten gefolgt von einer Linken zum Kinn zu Boden, so dass der Tscheche angezählt werden musste. Auch in der Folge kam der 19-Jährige immer wieder mit seinen Händen durch. Nachdem Siroky in der dritten Runde wieder von einer harten Rechten am Kopf getroffen wurde, hatte Ringrichter Holger Wiemann genug gesehen und brach den inzwischen einseitigen Kampf zugunsten von Doberstein ab.

Martin Kempf zeigte gegen Giovanni Jemma ein gute Leistung (Fotos: SE)
In guter Form präsentierte sich in Weißenfels auch Martin Kempf. Der 20-Jährige, der genau wie sein Teamgefährte an diesem Abend in der Ringecke von Ex-Europameister Danilo Häußler betreut wurde, kontrollierte das Geschehen im Ring von Beginn an. Obwohl sein Widersacher Giovanni Jemma immer wieder versuchte, den Deutschen mit überfallartigen Angriffsaktionen zu überraschen, stand er in der Deckung sicher und erkämpfte sich mit eigenen Treffern Vorteile.
Nachdem Kempf das Geschehen mit seinen Links-Rechts-Kombinationen bereits in den ersten Runden bestimmt hatte, ließ er auch in der Schlussphase nichts anbrennen. Nicht einmal ein Cut am linken Auge, entstanden durch einen unabsichtlichen Kopfstoß, brachte den jungen Cruisergewichtler aus der Ruhe, so dass er am Ende einstimmig nach Punkten vorne lag. Kempf, der damit auch im zehnten Profikampf ungeschlagen blieb, wurde anschließend vom Veranstalter für seine Leistung der Pokal "Bester Boxer des Abends" überreicht.