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WBA-Weltmeister bereitet sich auf erste Titelverteidigung vor

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Samstag, 2009-04-25

Sturm gegen Sato überlegen

Felix Sturm, WBA-Champion im Mittelgewicht (Foto: Archiv S. Yamada)

Japanischer Herausforderer zu schwach für den WBA-Champion

Der WBA-Weltmeister im Mittelgewicht Felix Sturm verbucht einen glatten Sieg. Der 30-Jährige, der vor seiner Titelverteidigung als klarer Favorit galt, setzte sich am Samstagabend in Krefeld mit einem technischen K.o.-Erfolg nach zwei Minuten und 46 Sekunden der siebten Runde gegen den WBA-Weltranglistenvierzehnten Koji Sato durch. Damit verbesserte er seine Bilanz auf 32 Siege und ein Unentschieden aus 35 Profikämpfen.

Sturm agierte von Beginn an im Vorwärtsgang. Vor allem mit seiner linken Führhand verbuchte er schon in der Anfangsphase harte Kopftreffer für sich. Ab der zweiten Runde versuchte der 28-jährige Herausforderer, aktiver zu werden. Doch seine zwischenzeitlichen Hakenserien verpufften meistens auf den Handschuhen des Titelverteidigers. Der WBA-Weltmeister war bei seinen Angriffen deutlich effektiver. 

Ende der dritten Runde wirkte Sato kurz angeschlagen. Doch das Ende der Runde bewahrte ihn vor weiteren Treffern. Am Gesamtbild änderte sich jedoch nichts. Felix Sturm brachte mit der Führhand und vereinzelten Schlaghänden in der Folge die besseren Aktionen ins Ziel. Obwohl das rechte Auge des Herausforderers inzwischen stark angeschwollen war, zeigte der Japaner Nehmerqualitäten. Zeitweise hielt er mit seinen Haken weiter dagegen. 

Im siebten Durchgang wackelte der in Tokio lebende Kämpfer nach einer Linken zum Kopf. Sturm setzte nach und sorgte mit einem Körperhaken in Richtung Leber für ein kurzes Zusammenzucken des Gegners. Schließlich stellte er den Kontrahenten in der blauen Ecke und kam mit einer Links-Rechts-Kombination und einer harten Linken zum Kopf durch. Zwar ging Sato nicht zu Boden, doch der Ringrichter griff ein und brach den Kampf ab. 

Seine erste Titelverteidigung bestritt in Krefeld auch der 29-jährige Karoly Balzsay. Der WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, der im Januar den Russen Denis Inkin entthront hatte, kam zu einem K.o.-Sieg in der elften Runde gegen den inzwischen 42-jährigen Maselino Masoe. Damit verbuchte der Rechtsausleger aus Ungarn im 21. Profifight den 21. Sieg für sich. Zum 15-mal entschied er ein Aufeinandertreffen vorzeitig für sich.