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Dienstag, 2009-05-05

Pressetraining Bamberg

Pressetraining in Bamberg (Foto: SE)

Trainingsgruppe Wegner präsentiert sich den Fans

Großer Andrang heute im Pilipp Einrichtungshaus in Bamberg: Vier Tage vor der internationalen Profiboxgala in der JAKO Arena stand heute das offizielle Pressetraining auf dem Programm. Den zahlreichen Zuschauern bot sich dabei ein ungewohntes Bild. Statt wie sonst seine Schützlinge einzeln in den Ring zu bitten, veranstaltete Ulli Wegner für seine gesamte Trainingsgruppe ein gemeinsames Warm-up-Programm. Und so wärmten sich Käpt´n Huck, Alexander Abraham, Yoan Pablo Hernandez, Alexander Frenkel, Dominik Britsch und Robert Helenius gleichzeitig unter den strengen Augen des Erfolgstrainers auf. 

Käpt´n Huck bei der Arbeit  

Es folgte der Auftritt von Vitaliy Rusal. Der ungeschlagene Ukrainer, der nicht umsonst bei der Klitschko-Vermarktungsfirma K2 East unter Vertrag steht, will Käpt´n Huck am Samstagabend den Europameistergürtel im Cruisergewicht entreißen. In die Karten gucken ließ sich der 28-Jährige allerdings nicht. Er absolvierte nur ein kurzes Programm. "Ich bin nach Deutschland gekommen, um den Titel mit nach Hause zu nehmen", so seine Kampfansage. "Ich habe bei Marco Huck Schwächen entdeckt. Welche das sind, werde ich am Samstag zeigen." 

Vitaliy Rusal hat sich viel vorgenommen  

Im Gegensatz zum Herausforderer scheute sich Käpt´n Huck indes nicht, sein Können unter Beweis zu stellen. Gewohnt explosiv drosch er auf die Tatzen von Coach Ulli Wegner ein und gab zudem eine Kostprobe seiner enormen Schlagkraft. Auf den Auftritt am Samstag freut er sich sehr. "Es war mein Wunsch, in Bamberg zu boxen", so Huck. "Hier habe ich einen meiner besten, wenn nicht sogar den besten Kampf meiner Karriere gemacht, als ich Vadim Tokarev vor zwei Jahren im WM-Ausscheidungskampf besiegt habe. Über die Hälfte des Kampfes musste ich mit gebrochener Hand boxen, aber ich lasse mich durch nichts vom Sieg abbringen. Man kann mir die Hand brechen oder den Kiefer, nicht aber meinen Siegeswillen! Rusal werde ich am Samstag weghauen!" 

Ulli Wegner hatte am Dienstagnachmittag viel zu tun  

Trainer Ulli Wegner warnte seinen Cruisergewichts-Stars jedoch, den Ukrainer nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. "Natürlich hatten sich viele in Deutschland auf den Kampf gegen Firat Arslan gefreut, der ja hierzulande sehr bekannt ist. Es ist schade, dass der Kampf nicht zustande gekommen ist, aber ich glaube, dass der neue Gegner boxerisch noch stärker ist." Huck müsse über die gesamte Dauer des Kampfes auf der Hut sein. Wegner: "Die Boxer aus der ehemaligen Sowjetunion haben alle eine erstklassige Ausbildung und sehr viel Amateurerfahrung. Außerdem spricht Rusals Kampfrekord für sich. Marco muss sich an die taktische Linie halten, die ich ihm mit auf den Weg geben werde." 

Auch Alexander Abraham will am Samstag glänzen  

Nicht nur Käpt´n Huck, sondern auch Alexander Abraham wurde von den Fans umlagert. Der Osteuropa-Champion erfreut sich in Franken großer Beliebtheit, was nicht weiter verwundert, da er und sein Bruder, IBF-Weltmeister King Arthur, in Bamberg aufgewachsen sind. Abraham wird es mit Magomed Abdurakhmanov zu tun bekommen. "Ich freue mich sehr, in meiner alten Heimat in den Ring zu steigen", so der Halbmittelgewichtler. "Arthur hat hier ja schon zweimal geboxt. Da habe ich die einmalige Atmosphäre in der JAKO Arena bereits erlebt. Viele Freunde und Bekannte werden am Samstag am Ring sein, Arthur kommt natürlich auch vorbei. Da will ich mich von meiner besten Seite zeigen und meinen Titel unbedingt verteidigen." 

Dominik Britsch möchte seine Erfolgsserie weiter ausbauen  

Auf Unterstützung aus der Heimat können auch Alexander Frenkel und Dominik Britsch bauen. Frenkel stammt aus Würzburg und trifft auf den Ungarn Balint Turgonyi. Der gebürtige Neckarsulmer Britsch will gegen Ibrahim Sid seinen 14. Sieg im 14. Kampf einfahren. Kein Heimspiel, aber seinen zweiten Auftritt in Bamberg wird der "Nordic Nightmare" Robert Helenius haben, der gegen Ozcan Cetinkaya antritt. Yoan Pablo Hernandez wird sich zudem mit dem starken Amerikaner Aaron Williams messen. "Ich bin mir sicher, dass ich gewinnen werde", so der Kubaner.  

 

Alexander Frenkel ging ebenfalls hochkonzentriert zu Werke (Fotos: SE)