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Donnerstag, 2009-04-02

Boxen meets Hockey

Christopher Zeller, Alexander Povetkin und Timo Wess (Foto: SE)

Olympiasieger unter sich

Zu einem Kräftemessen der besonderen Art kam es gestern Nachmittag auf dem Gelände von Hockey-Bundesligist KTHC Rot-Weiß. Alexander Povetkin, Goldmedaillengewinner des Jahres 2004, stattete den deutschen Hockey-Olympiasiegern von Peking, Timo Wess, Christopher Zeller und Torwart Max Weinhold, einen Trainingsbesuch ab. Auf dem Programm standen leichte Boxübungen sowie eine Einführung ins Feldhockey. "In meiner Heimat ist Eishockey unglaublich populär", sagte Povetkin, der erstaunt war, dass man den russischen Nationalsport auch auf Kunstrasen ausüben kann. Einen Seitenhieb konnte er sich nicht verkneifen. "In einer russischen Comedy-Sendung hat ein Moderator neulich gesagt, die Deutschen hätten diese Sportart nur erfunden, damit sie im Hockey auch mal eine Medaille gewinnen würden." Die Antwort von Zeller ließ nicht lange auf sich warten. "Einen Puck wie beim Eishockey mit beiden Seiten des Schlägers zu spielen, das kann ja jeder. Wir müssen den Schläger drehen und dürfen nur mit der flachen Seite schlagen, alles andere ist ein Foul." 

Prompt brachte das Trio dem Schwergewichts-Star die Schlag- und Passtechniken näher, wobei Povetkin ein gewisses Talent unter Beweis stellte. Danach kam es zum Siebenmeterschießen mit Olympiaheld Weinhold. Der Keeper hatte im olympischen Halbfinale gegen Erzfeind Niederlande drei von sechs Siebenmeterversuchen abgewehrt und somit den Finaleinzug ermöglicht. Auch gegen Povetkin präsentierte er sich in Topform. Aber nach mehreren erfolgreich entschärften Versuchen schien er ein Einsehen zu haben - Povetkin konnte endlich vom Punkt vollstrecken, wenn auch nur einmal.

Danach konnte der "White Lion" glänzen. Mit voller Kraft schlugen die Hockey-Jungs in seine Pratzen, doch er verzog keine Miene. Als dann Povetkin an der Reihe war, trauten Zeller und Co. ihren Augen bzw. Händen nicht. "Seine Schläge waren hart wie Stein, das war unglaublich", so Zeller. "Und das waren nur 20 bis 25 Prozent", entgegnete Povetkin locker. Passend dazu das Schlusswort von Zeller: "Der arme Wladimir Klitschko."