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Freitag, 2006-11-03

Spannung in der Wüste

Als nächster Amerikaner versucht am Samstag Shannon "The Cannon" Briggs (47-4, 41 KOs), die "Russische Revolution" im Schwergewicht zu beenden. In Phoenix trifft er unter freiem Himmel auf Sergei Liakhovich.
Die selbsternannte "große schwarze Hoffnung" polterte vor dem Kampf: "Der Titel kommt zurück nach Amerika. Die Fans können einen KO-Sieg erwarten. Sollte er nach der ersten Runde noch da sein, wäre ich schon überrascht." Liakhovich (23-1, 14 KOs) gab sich von den Tönen des Herausforderers unbeeindruckt. Wenn es schon ein kurzer Kampf werden soll, dann aber mit besserem Ende für ihn. "Er sagt, er will kurzen Prozess mit mir machen", so der gebürtige Weißrussen. "Falls es wirklich seine Strategie sein sollte, auf mich einzustürmen und viele Schläge abzufeuern, dann wird es ein kurzer Abend für ihn."
Nicht weit entfernt findet am Samstag ebenfalls ein mit Spannung erwarteter Kampf statt. In Las Vegas trifft der noch ungeschlagene Floyd Mayweather (36-0, 24 KOs) auf WBC-Weltergewichts-Champion Carlos Baldomir. Mit einer Bilanz von 43 Siegen und neun Niederlagen (13 KOs) gilt der Argentinier als klarer Außenseiter gegen "Pretty Boy Floyd". Dass sich beide nichts schenken werden, ließ bereits die Pressekonferenz vermuten. Als jemand von Mayweathers Schergen eine weiße Fahne zückte und somit eine potentielle Aufgabe Baldomirs suggerierte, platzte dessen Trainer der Kragen. Er spritze Mayweathers Entourage mit einem Glas Wasser nass.
Das konnte und wollte der 29-Jährige nicht auf sich sitzen lassen und tat es Zapata nach. Prompt kippte er sein Glas in Richtung des Gegners. Nachdem eine Eskalation verhindert werden konnte, entschuldigte sich Mayweather später. Die Fortsetzung folgt dann am Samstag im Ring.