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Donnerstag, 2006-10-26

Koc & Hoffmann gut drauf

Erstes Aufeinandertreffen vor dem Stallduell


Timo Hoffmann mit seinem neuen Trainer Uwe Schuster
Es war das erste Aufeinandertreffen vor dem Stallduell am Sonnabend in einer Woche: In Mülheim an der Ruhr stellten sich heute die beiden Schwergewichte Cengiz Koc und Timo Hoffmann den Fragen der Presse. Im VIP-Raum der RWE Rhein-Ruhr-Halle hatte sich die gesamte Ruhrgebietspresse versammelt, um den Sauerland-Boxern ihre Fragen zu stellen. Timo Hoffmann kam mit seinem neuen Trainer Uwe Schuster zum Termin. "Mit ihm will ich einen sportlichen Neuanfang wagen", sagte Hoffmann. "Das ist eine ganz vielfältige Beziehung, weil wir uns schon seit vielen Jahren gut kennen." Bereits als Jugendlicher auf der Kinder- und Jugendsportschule (KJS) boxte Schuster bei Sauerland-Chefcoach Ulli Wegner und zeigte auch vor der Presse seine Hochachtung vor ihm. "Das meiste, was ich im Boxen gelernt habe, war mit ihm als Trainer." Auch Ulli Wegner erinnerte sich gern an die alten Zeiten. Und ebenso wie sich sein einstiger Schützling an die Anrede "Herr Wegner" hielt, sprach ihn der Chefcoach wie zu früheren Zeiten an. "Der Schusti war immer gut drauf", erzählte er. "Mit ihm gabs immer eine tolle Stimmung."
Timo Hoffmann, der auch bereits bei Ulli Wegner boxte, gab sich sehr optimistisch vor dem großen Duell. "Am Sonnabend zählt nur ein Sieg", so der Schwergewichtler, der sich kürzlich von seinem Trainer Manfred Wolke getrennt hatte. "Er ist ein sehr guter Trainer, aber es gab leider Differenzen. Vor allem, was den taktischen Bereich anging. Meinen neuen Coach kenne ich schon sehr lange. Er ist ein absoluter Fachmann und somit der richtige für mich."

Cengiz Koc
Auch sein Gegner Cengiz Koc strahlte Siegeswillen aus. "Ich will es noch mal wissen, bin super drauf und sehr optimistisch, dass ich den Ring als Sieger verlassen werde." Beide Boxer kennen sich bereits von mehreren harten Sparringskämpfen und können sich nicht zuletzt deshalb sehr gut einschätzen. An der Diskussion über ein mögliches Karriereende nach einer Niederlage wollte sich Hoffmann allerdings nicht beteiligen. "Jeder Boxer darf auch mal verlieren", sagte er. "Eine Niederlage muss jedoch nicht das Ende bedeuten. Ich werde gewinnen." Die Taktik indes dürfte klar sein. Da Hoffmann die größere Reichweite hat, so erklärte sein Coach, werde ihm die Konterrolle zukommen.

Marco Huck
Für Marko Huck wird es der erste Titelkampf sein: Sein Fight wird vom Ersten ab 22.10 Uhr vor dem Hauptkampf übertragen. "Seit ich Profi bin, arbeite ich auf den Titel hin", so der Cruisergewichtler. "So motiviert wie gegen Pietro Aurino bin ich noch nie gewesen. Und deshalb bin ich mir auch sicher, dass ich ihn bezwingen werde.