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30.05.2017
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Sonntag, 2006-12-17

Kempten - der Bericht

Nicht nur bei den Kämpfen von Käpt´n Huck und Sebastian Sylvester war Spannung garantiert. Auch im Vorprogramm wurde den 3.500 Zuschauern packende Box-Action geboten.
Den Anfang in der Big Box in Kempten machte Neoprofi Martin Kempf. Lange dauerte der erste Arbeitstag des 18-jährigen Schützlings von Manfred Wolke nicht. Nach 1:33 in der zweiten Runde warf die Ecke von Bojan Miskovic das Handtuch.

Einstand nach Maß für Martin Kempf – TKO Runde 2 gegen Bojan Miskovic.
Länger als zwei Runden stand auch Lukasz Janik (Polen) bei seinem Debüt nicht im Ring: Abdelhadi Hanine hatte bereits nach sechs Minuten genug und kam nach der Pause nicht mehr zurück.

Lukasz Janik und Abdelhadi Hanine
Danach feierte Danilo Häussler seinen 29. Sieg im 32. Kampf. Der Australier Marc Bargero stellte ihn vor keine großen Probleme. 80-72, 78-75 und 80-73 lautete das deutliche Urteil der Punktrichter. Als Nummer drei in der IBF-Rangliste hat er für das neue Jahr große Ziele: "Ich würde gerne bald um die WM kämpfen", sagte der 31-Jährige nachher.

Klarer Punktsieg für Danilo Häussler gegen Marc Bargero.
Es folgte ein weiterer erfrischender Auftritt von Halbmittelgewichtler Dominik Britsch. Der 19-Jährige ließ Dragan Planjanin aus Kroatien nicht den Hauch einer Chance. Mitte der zweiten Runde stellte der wieselflinke und clever boxende Youngster seinen Gegner in den Seilen. Eine gleichermaßen schnelle wie harte Schlagserie beendete dann das ungleiche Duell – TKO nach 1:30.

Dominik Britsch begeisterte mit seinem Sieg über Dragan Planjanin.
Im fünften Kampf des Abends besiegte der Norweger Andreas Evensen, der sich in Skandinavien großer Beliebtheit erfreut, den Belgier Pascal Bouchez klar nach Punkten.

Fünf Kämpfe, fünf Siege: Andreas Evensen, hier gegen Pascal Bouchez.

Gerne länger im Ring gestanden hätte Alexander Frenkel. Nach 1:36 in Runde zwei hatte der Kroate Tomislav Juric-Grgic genug von den harten Schlägen seines Wiedersachers und gab auf.

Vierter Kampf, vierter Sieg, dritter KO: Alexander Frenkel.

Der kürzesten Auftritt des Abends hatte Yoan Pablo Hernandez. Nach nur 71 Sekunden traf er Jason Curry mit einem krachenden rechten Haken. Erst nach einiger Zeit konnte sich der schwer getroffene Amerikaner wieder erholen.

Down and out – Jason Curry

Yoan Pablo Hernandez und Jason Curry nach dem Kampf.
Danach wurde in Gedenken an den verstorbenen EBU-Präsidenten Ruben Martinez eine Schweigeminute eingelegt.
Ein Novum gab es im letzten Kampf des Vorprogramms. Nach drei schnellen KO-Siegen stand Karo Murat zum ersten Mal länger als nur eine Runde im Ring. Den Belgier Biagio Patera besiegte er aber trotzdem klar nach Punkten.

Karo Murat hatte Biagio Patera jederzeit im Griff.
Hier noch einmal alle Ergebnisse im Überblick.