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Freitag, 2006-11-17

Interesse an King Arthur

Ein leichtes Schmunzeln konnte sich Arthur Abraham nicht verkneifen, als er heute Morgen von dem Bericht aus der Bild-Zeitung erfuhr. Dort war von einer 3,3 Millionen Euro Offerte zu lesen, die ihm Ahmet Öner, Chef eines neuen Boxstalls, für drei Kämpfe unterbreitet hätte. Hintergrund sei der angeblich zum Jahresende auslaufende Vertrag bei der Sauerland Event GmbH.
Während der ungeschlagene IBF-Champion im Mittelgewicht das Angebot als Anerkennung seiner Leistungen im Ring abtat, bezeichnet Geschäftsführer Chris Meyer den Versuch der Abwerbung als PR-Trick.
"Es ist bereits falsch, dass der Vertrag zwischen Arthur Abraham und Sauerland Event zum Ablauf des 31.12.2006 endet", sagt Meyer. "Richtig ist allein, dass unser Vertrag mit Arthur über den 31.12.2006 hinaus noch langjährig fortbesteht. Von daher müsste Herr Öner Angebote dieser Art ohnehin an Sauerland Event richten. Bei uns ist ein derartiges Angebot allerdings bisher nicht eingegangen."

Äußerst beliebt und immens gefragt: Arthur Abraham.
Seit der legendären "Schlacht von Wetzlar", als Abraham im vergangenen September trotz eines doppelten Kieferbruchs den Kolumbianer Edison Miranda nach Punkten klar besiegte, kennt das Interesse an "King Arthur" keine Grenzen. Längst ist man auch in Amerika auf den Mittelgewichtler aufmerksam geworden. Bevor aber über Zeitpunkt und Ort des nächsten Kampfes verhandelt werden könne, müsse zuerst die Verletzung komplett auskuriert sein. Und das kann noch bis zum Frühjahr dauern, wie sein Manager Wilfried Sauerland verrät.
"Er muss jetzt erst einmal seinen doppelten Kieferbruch in Ruhe ausheilen und kann wahrscheinlich erst wieder im April 2007 boxen", so Sauerland. "Mir liegen eine Reihe von Kampfangeboten aus den USA vor. Wir werden diese aber erst diskutieren, wenn der erste Einsatz feststeht."

Die Schlacht von Wetzlar zwischen Edison Miranda und Arthur Abraham.
Und Sauerland fügt hinzu: "Arthur ist in den letzten drei Jahren sorgfältig aufgebaut worden und hat das mit großartigen Leistungen gedankt. Er hat sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft und wird unter Trainer Ulli Wegner weiter hart daran arbeiten."
Im Übrigen teile er die Einschätzung von Sauerland Event hinsichtlich den von Öner ins Leben gerufenen Spekulationen. "Bei mir als Manager von Arthur Abraham hat sich Herr Öner in dieser Sache ebenfalls nicht gemeldet."