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24.03.2017
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Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

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Donnerstag, 2007-02-08

Stieglitz optimistisch

Nicht nur Sebastian Sylvester fiebert dem 3.März entgegen. Auch Robert Stieglitz kann die internationale Profiboxgala in der Stadthalle Rostock kaum erwarten. Dann wird er zum zweiten Mal in seiner Karriere gegen Alejandro Berrio in den Ring steigen - mit dem kleinen Unterschied, dass es dieses Mal um die vakante IBF-WM im Supermittelgewicht geht.
Berrio bereitet sich zur Zeit mit seinem kubanischen Trainer Eufracio Gonzalez Hernandez in Miami auf den WM-Kampf vor. Stieglitz ist optimistisch: "Nun ist sie da, die ganz große Chance. Ich werde sie nutzen", sagte der 25-Jährige beim Pressegespräch in Rostock. "Ich habe Berrio schon einmal besiegt. Ich weiss, was zu tun ist."

Robert Stieglitz.
Ebenfalls schon einmal - am 21. September 2002 - hat er mit Sylvester auf der gleichen Veranstaltung geboxt. Beide siegten vorzeitig in Runde 3 - Stieglitz durch TKO, der Hurrikan durch KO. So soll es dieses Mal wieder sein. "Wir haben sehr gute Kontakte zum Sauerland-Team", sagt auch Manager Ulf Steinforth (SES Boxing), bei dem der Supermittelgewichtler unter Vertrag steht. "Wir haben überhaupt kein Problem, mit Robert in Rostock zu boxen." Im Januar hatte das Sauerland-Team die Purse Bid mit einem der knappsten Ergebnisse aller Zeiten vor Universum und SES gewonnnen.
Seinem Schützling prophezeit Steinforth eine goldene Zukunft. "Er hat eine Bilderbuchkarriere hingelegt, die nun mit der WM ihren vorläufigen Höhepunkt findet. Ich bin sicher, dass er den Titel holt." Das Supermittelgewicht hält der Promoter ohnehin für eine äußerst interessante Gewichtsklasse. "Da gibt es mit Calzaghe, Kessler, Larsen, Beyer und Häußler sehr starke Leute. Das wird für den Boxsport sicher sehr gut sein."