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Donnerstag, 2007-01-18

Käpt´n Huck im Interview

Premiere für Käpt´n Huck. Am Samstag wird der KO-König aus dem Sauerland-Stall zum ersten Mal seinen EU-Titel im Cruisergewicht verteidigen. Gegner ist Ismail Abdoul. Wie er sich vorbereitet hat und was er sich von seinem 18. Profikampf erhofft, verrät der 22-Jährige im Interview. Ebenfalls sehenswert: Das Video-Profil des Bielefelders.
Marco, die Zeit zwischen dem letzten Kampf gegen Pietro Aurino am 16. Dezember und dem Kampf am kommenden Samstag war sehr kurz. Wie sah die Vorbereitung aus?
Marco Huck: Das Training war fast wie immer. Zwar unterbrachen die Feiertage die Vorbereitung, doch seit Jahresbeginn ging es hauptsächlich mit Krafttraining und Sparringseinheiten weiter. Für die Ausdauer musste ich nicht so viel machen, schließlich hatte ich mich ja für den Aurino-Kampf bereits auf eine Distanz von zwölf Runden eingestellt. Zunächst trainierten wir in Berlin. Am 5. Januar ging es ins Trainingslager nach Kienbaum.
Mit Ismail Abdoul steht Ihnen in Basel ein Mann gegenüber, der schon gegen zahlreiche große Namen der Boxszene geboxt hat. Wird man da ein bisschen unsicher?
Marco Huck: Nein. Er hat zwar nur dann verloren, wenn er gegen namhafte und starke Konkurrenten im Ring stand. Doch auch am 20. Januar wird er gegen einen starken Mann verlieren. Für mich ist das ein Ansporn. Ich möchte ihn klar besiegen, klarer als andere das bisher schafften.

Marco Huck will den 15. KO im 18. Kampf.
Haben Sie sich denn überhaupt einen Fight von ihm angeschaut?
Marco Huck: Bislang habe ich nur eine Runde von ihm gesehen. Die war aus dem Kampf um die Europameisterschaft gegen David Haye.
Der Stil von Ismail Abdoul kann unangenehm sein. Oft wartet er mit gutem Auge ausgestattet die Angriffsaktion des Gegners ab, um dann selbst zum Erfolg zu kommen. Sind Sie darauf eingestellt?
Marco Huck: Als Boxprofi, der gewisse Ambitionen hat, muss man auf alles eingestellt sein. Da darf es nicht ausschlaggebend sein, ob man gegen einen Normal- oder Rechtsausleger, einen Konter- oder einen Angriffsboxer im Ring steht.
Abdoul ist gegen andere hochklassige Leute oft recht kurzfristig eingesprungen. Für den Kampf in Basel hatten Sie und Ihr Kontrahent etwa die gleiche Zeit, um sich vorzubereiten. Rechnen Sie mit einem Gegner in Top-Form?
Marco Huck: Natürlich, in der Weltspitze wird die Luft immer dünner. Da kommen eigentlich nur noch Gegner, die sich hervorragend vorbereitet haben und in Höchstform in den Ring steigen. Zudem habe ich jetzt den EU-Gürtel inne. Da ist es ein besonderer Reiz für jeden Herausforderer, mir den Titel streitig zu machen.

Seit fünf Wochen ist Käpt´n Huck EU-Champion im Cruisergewicht.
Freuen Sie sich auf die Schweiz?
Marco Huck: Ich war früher schon mal mit der Deutschen Kickboxnationalmannschaft bei einem Länderkampf in Hünenburg in der Schweiz. Dort hat es mir sehr gut gefallen. Die Schweiz ist ein sehr, sehr schönes Land. Ich habe sogar einige Bekannte und Verwandte dort. Deshalb freue ich mich natürlich, in Basel zu boxen.