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Sonntag, 2007-01-21

Käpt´n Huck erfolgreich

Explosiv, taktisch klug und diszipliniert – so präsentierte sich Käpt´n Huck in Basel bei seinem klaren Punktsieg über Ismail Abdoul. Der Kampf in der St. Jakobshalle war gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere für den ungeschlagenen 22-Jährigen. Bei seiner ersten Verteidigung des frisch gewonnen EU-Cruisergewichtgürtels musste der KO-König zum ersten Mal in seiner Karriere über die vollen 12 Runden gehen. "Das hat er ganz toll gemacht", lobte Trainer Ulli Wegner nachher. "Das ist für ihn eine sehr gute Erfahrung."

Starke Vorstellung in Basel: Käpt´n Huck.
Zu jedem Zeitpunkt war Huck Herr des Geschehens. Dreimal 118-110 lautete das deutliche Urteil der Punktrichter. "Ich freue mich, dass ich mal zwölf Runden gegangen bin", so der Champion hinterher. "Ich denke, ich habe gezeigt, dass ich über die volle Distanz boxen kann und auch boxerisch gewinnen kann. Abdoul ist ein guter Boxer und hat mir viel abverlangt, aber letztendlich war ich siegreich."

18 Kämpfe, 18 Siege – Marco Huck.

Besonders beeindruckte Huck mit seinen explosiven Schlagsalven, die er oft an den Mann brachte. Selbst geriet er dabei nie in Gefahr. Zu dem 15. KO im 18. Kampf reichte es dieses Mal aber nicht – auch wenn er zum Ende hin noch einmal ordentlich Druck machte und Ismail in Bedrängnis brachte. Das Publikum dankte es mit rasendem Applaus nach 12 Runden.
Das Potential des früheren Kickboxweltmeisters ist ohnehin riesig. Die WBO führt ihn schon an zweiter Steller, die WBC auf Rang 3 und bei der WBA ist er die Nummer vier. "Die Luft da oben ist dünn", urteilt Sauerland Geschäftführer Chris Meyer. "Marco muss sich in der Spitze etablieren. Wenn dann der Trainer sagt, dass er reif ist, geben wir Gas und er bekommt seine Chance."