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Mittwoch, 2007-04-18

WBA-Präsident in Stuttgart

Beim Weltverband WBA misst man dem WM-Fight im Schwergewicht zwischen dem 33-jährigen Titelverteidiger Nikolai Valuev und der Nummer eins der WBA-Weltrangliste Ruslan Chagaev größte Bedeutung bei. Dr. Gilberto Mendoza, seit 1982 Präsident des Weltverbandes, ist nach Stuttgart gereist, um den WM-Kampf in der Porsche-Arena zu verfolgen.
WBA-Präsident Dr. Gilberto Mendoza (kleines Foto links) erwartet einen großartigen Kampf zwischen Nikolai Valuev und Ruslan Chagaev (Foto: SE)
"Europa wird an diesem Wochenende wieder einmal der Mittelpunkt der Boxwelt sein, wenn in Deutschland die WBA-Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen zwei Boxern aus der ehemaligen Sowjetunion ausgetragen wird", erklärte der Präsident der World Boxing Association im Vorfeld des Aufeinandertreffens.
Aus seiner Sicht sei der Fight "auf der einen Seite sehr interessant, da sich zwei der besten Schwergewichtler gegenüberstehen. Darüber hinaus ist es ein Kampf, bei dem mit Sauerland Event und der Universum Box-Promotion zwei der größten Promoter Europas und der ganzen Welt involviert sind", so Mendoza.
Für ihn stehe andererseits die Vorherrschaft der Gewichtsklasse auf dem Spiel. "Der Gewinner erhält den Schlüssel für einen Vereinigungskampf im Schwergewicht. Das wäre ein bedeutender Schritt nach vorne - in die Richtung, die wir alle wollen: Ein Champion, der die Titel vereinigt", fuhr der Boxsportfunktionär aus Venezuela fort.
Auf einen Favoriten wollte sich der WBA-Präsident nicht festlegen. "Ich denke, Chagaev ist jung, stark und hungrig, aber seine Größe kann zum Nachteil werden. Valuevs Stil ist schwer auszurechnen und sehr unbequem für seine Gegner. Er hat sich zuletzt sehr verbessert. Wir werden einen großartigen Kampf sehen", kündigte Mendoza an.