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Donnerstag, 2007-03-08

Urkal zurück in Berlin

Noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte Oktay Urkal gegen den WBA-Weltmeister Miguel Cotto aus Puerto Rico im Ring gestanden. Vor 18.000 Zuschauern musste er sich im ehrwürdigen Coliseo Roberto Clemente in San Juan trotz starker Leistung geschlagen geben.
Am Montagmittag kehrte der Weltergewichtler nach Deutschland zurück. Nach seiner Landung auf dem Flughafen Berlin-Tegel waren ihm die Reisestrapazen und die Zeitverschiebung jedoch noch deutlich anzumerken. "Ich bin ganz schön müde", sagte der 37-Jährige.

Oktay Urkal (r.) ist mit seiner Frau Binnur (l.) wieder in Berlin eingetroffen
Gemeinsam mit seiner Frau Binnur ging es danach erst einmal nach Hause zurück. Hier warteten bereits Sohn Enis und Tochter Aylina auf die Rückkehr der Eltern. Trotz der Niederlage denkt der Schützling von Trainer Ulli Wegner gerne an die Zeit in Puerto Rico zurück.
"Vor dem WM-Kampf gegen Miguel Cotto war ich klarer Außenseiter. Einige trauten mir nicht einmal zu, dass ich die ersten vier Runden überstehen werde", erklärt Urkal, der von seinem Coach im elften Durchgang aus dem Kampf genommen wurde.

Nach der zweiten Verwarnung nahm Trainer Wegner Urkal aus dem Kampf
Blessuren bei Urkal: Fehlanzeige. "Nach vielen anderen Kämpfen sah ich angeschlagener aus. Aber dieses Mal stand ich in der Deckung gut, deshalb waren die Lädierungen bei Cotto am Ende stärker als bei mir", weiß der Berliner Boxprofi zu berichten.
"Alles in allem waren die Tage in San Juan eine tolle Erfahrung. Die Menschen waren dort sehr freundlich. Ich konnte nicht auf die Straße oder zum Strand gehen, ohne dass sich gleich eine Traube von Autogrammjägern um mich bildete und mir Glück wünschte", berichtet er.

Trotz der Niederlage zeigte Urkal gegen Cotto eine großartige Leistung
Medienberichten, dass Urkal seine Karriere nun beenden werde, tritt der 37-Jährige entgegen. "Die Enttäuschung über die Niederlage war erst einmal groß. Auf der anderen Seite habe ich eine gute Leistung gezeigt. Deshalb ist die Entscheidung, wie es weitergeht, noch nicht gefallen."