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Samstag, 2007-04-07

Trabant feiert Comeback

Das Warten hat ein Ende: Michel Trabant ist zurück. Am 14. April wird der ehemalige Europameister zum ersten Mal für das Sauerland-Team in den Ring steigen. Im Vorprogramm des WM-Kampfes zwischen Nikolai Valuev und Ruslan Chagaev trifft er auf Albert Starikov aus Estland. "Ich freue mich riesig und kann es kaum erwarten", sagt der 28-jährige Weltergewichtler. "Jetzt geht es endlich wieder los. Ich werde meine zweite Chance nutzen."

Seit Dezember trainiert der Ex-Europameister unter Ulli Wegner (Fotos: SE).
Hinter Trabant liegt ein turbulentes Jahr. Nichts bereut er mehr als den "größten Fehler" seines Lebens - die Einnahme von verbotenen Substanzen vor dem Kampf gegen Marco Cattikas im vergangenen Mai. Nach Inkrafttreten der Sperre fiel er erst einmal in ein Loch. "Das war eine Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hätte. Ich bereue es schrecklich", sagt er heute. Doch seitdem er sich dem Sauerland-Stall und Ulli Wegner angeschlossen hat, geht es wieder aufwärts. Die Arbeit mit dem Erfolgstrainer und den neuen Stallgefährten gefällt dem Berliner sehr gut. Besonders Wegner hat er viel zu verdanken. "Er hat mir immer Mut zugesprochen und gesagt, ich soll den Kopf nicht hängen lassen. Er ist ein toller Trainer."
Mittlerweile ist die Dopingsperre abgesessen und Trabant bereit für einen kompletten Neuanfang. "Menschlich bin ich durch die ganze Sache gereift. Ich sehe nicht mehr alles so rosarot wie vorher", so seine ehrliche Einschätzung. Im Ring will er nun an alte Erfolge anknüpfen. Den größten Erfolg seiner Karriere feierte er im April 2002, als er gegen Christian Bladt die Europameisterschaft gewann. Am 13. September 2003 war die WBA-Weltmeisterschaft zum Greifen nahe, doch Trabant unterlag in seiner Heimatstadt dem Amerikaner Jose Antonio Rivera nach Punkten. Für die Zukunft hat er große Ziele: "Ich muss mal gucken, wie schnell ich in den Ranglisten wieder nach vorne komme, aber ich will so schnell wie möglich wieder um einen Titel kämpfen." Als erstes muss er dazu am 14. April Starikov aus dem Weg räumen.