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Mittwoch, 2007-03-21

Sakata gewinnt WBA-Titel

Lorenzo Parra ist nicht mehr WBA-Weltmeister im Fliegengewicht. Dafür war zunächst aber nicht sein Gegner, sondern das Gewicht des Boxprofis aus Venezuela verantwortlich. Am Sonntag war Parra nicht in der Lage, das nötige Gewichtslimit von 50,802 Kilogramm vor der Titelverteidigung gegen Takefumi Sakata auf die Waage zu bringen.

Der Japaner Takefumi Sakata ist neuer WBA-Weltmeister (Foto: SE)
Beim offiziellen Wiegen wog er 2,72 Kilogramm zu viel. Auch zwei Stunden nach dem ersten Gang über die Waage lag er noch deutlich über dem geforderten Limit. Die Regeln der WBA sind in diesem Fall eindeutig: Parra war damit seinen Titel los. Nur der Herausforderer hatte jetzt die Möglichkeit, sich mit einem Sieg den WBA-Gürtel zu sichern.
In der Korakuen Hall in Tokio, Japan, konnte der einheimische Takefumi Sakata am Montag darauf hoffen, dass die Ereignisse des Vortages zur Frustration des Gegners beigetragen hatten. In der ersten Runde war davon jedoch wenig zu merken. Denn der 28-jährige Parra bestimmte das Kampfgeschehen mit seiner linken Führhand.
Doch im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Der zuvor noch nervös wirkende Sakata kam immer wieder mit harten Treffern zum Körper des Widersachers durch. Darüber hinaus drängte der 27-Jährige seinen Kontrahenten mehrfach zurück und brachte seine wirkungsvollen rechten Geraden ins Ziel.
Mit Ende der Runde signalisierte Parra eine Verletzung an der rechten Schulter. Diese führte dazu, dass er sich nicht mehr zum dritten Durchgang von seinem Stuhl in der Ringecke erhob. Referee Guillermo Pérez Pineda brach den Kampf daraufhin ab und erklärte den technischen K.o.-Sieger Sakata zum neuen WBA-Weltmeister.