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Donnerstag, 2007-04-12

Peter fordert Maskaev

Oleg Maskaev wird seine nächste Titelverteidigung nicht gegen Vitali Klitschko, sondern gegen Samuel Peter bestreiten. Der Fight wird spätestens im August über die Bühne gehen. Beide Parteien haben erst einmal die Möglichkeit, sich freiwillig auf einen Austragungsort und ein Kampfdatum zu einigen. Sollte dies nicht geschehen, entscheidet laut WBC-Regularien eine Versteigerung über die Veranstaltungsmodalitäten.

Der WBC-Weltmeister im Schwergewicht: Oleg Maskaev (Foto: SE)
Der Nigerianer Samuel Peter hatte sich im Januar durch einen Sieg gegen den Amerikaner James Toney das Pflichtherausforderungsrecht des WBC-Weltmeisters erkämpft. Maskaev wollte jedoch zunächst in Moskau gegen den 36-jährigen Vitali Klitschko antreten, der als früherer "Champion Emeritus" das Recht gehabt hätte, direkt bei seinem Comeback wieder um den WBC-Gürtel zu boxen.
Einiges deutete darauf hin, dass der 26-jährige Peter bei einer Zahlung von 2,5 Millionen US-Dollar vorrübergehend darauf verzichten würde, als nächstes gegen den inzwischen 38-jährigen WBC-Weltmeister Maskaev zu kämpfen. Nach monatelangen Verhandlungen lag eine Einigung offenbar im Bereich des Möglichen, doch dann scheiterte das Vorhaben kurioserweise doch noch.
"Da kamen verschiedene Gründe zusammen", sagte Klitschko-Berater Bernd Bönte der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Es habe bis zuletzt Streit um die finanziellen Forderungen von Samuel Peter und Oleg Maskaev gegeben. Nach einer Erkrankung seines Trainers Fritz Sdunek sei die neue Konstellation für Vitali Klitschko, der jetzt am Ende des Jahres um die WBC-WM boxen soll, vertretbar.