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Montag, 2007-05-07

Siege für´s Sauerland-Team

Erfolgreicher Abend für das Sauerland-Team - mit Adam Lautenschläger, Martin Kempf und Frank Shabani stiegen am Sonntag gleich drei Kämpfer bei der Boxgala in Berlin-Schöneweide in den Ring und siegten. Pech hatte hingegen Alexander Abraham. Aufgrund einer Schulterverletzung musste der 26-jährige Halb-Mittelgewichtler seinen Einsatz kurzfristig absagen.
Gespannt waren die Zuschauer vor allem auf das Profidebüt des 1,93 Meter großen Schwergewichtlers Adam Lautenschläger. Der 21-Jährige wirkte bei seinem ersten Einsatz als Berufsboxer gegen den Rumänen Radu Darie zunächst noch etwas nervös. Doch der in Berlin lebende Schwergewichtler bekam das Aufeinandertreffen gegen seinen 33-jährigen Kontrahenten schnell in den Griff.

Gelungener Einstand für Schwergewichtler Adam Lautenschläger (21)
Nach einem rechten Aufwärtshaken wirkte sein Gegner angeschlagen. Lautenschläger erkannte die Situation, suchte weiter die Offensive und setzte an den Ringseilen nach. Dabei brachte er zahlreiche harte rechte Hände zum Kopf ins Ziel, bis Darie sich nicht mehr in der Lage sah, den Kampf fortzusetzen. Der Rumäne signalisierte nach einer Minute und 24 Sekunden der ersten Runde die Aufgabe.
Ähnlich dominant präsentiert sich Martin Kempf. Der 18-Jährige traf in seinem zweiten Profikampf auf Daniel Tasci. Von Beginn an versuchte der deutsche Cruisergewichtler, seinen Gegner mit der Führhand unter Druck zu setzen. Darüber hinaus lauerte er auf Möglichkeiten, seine Schlaghand ins Ziel zu bringen. Doch auch Tasci wirkte gefährlich und kam in Runde eins einmal mit einem linken Haken zum Kopf durch.

Cruisergewichtler Martin Kempf (r.) wurde in Berlin von Rudi Fink (l.) betreut
Im zweiten Durchgang platzte der Knoten bei Kempf endgültig. Mit einer Linken zum Körper brachte er den Kontrahenten in Bedrängnis. Wenig später schickte er den Rumänen mit einem rechten Haken an die Schläfe in den Ringstaub. Tasci wurde angezählt, setzte den Kampf aber fort. Doch wenig später musste der 22-Jährige nach einem rechten Aufwärtshaken erneut zu Boden, so dass Martin Kempf nach zwei Minuten und 33 Sekunden als Sieger durch technischen K.o. feststand.
Äußerst spektakulär verlief der Fight zwischen dem Berliner Frank Shabani (25) und seinem Kontrahenten Andre Ciubotaru. Von der ersten Sekunde an entwickelte sich ein hochklassiger Fight, in dem sich beide Widersacher nichts schenkten und zu Treffern kamen. Zwar wirkte der deutsche Halb-Weltergewichtler mit seinen schnellen linken und rechten Händen druckvoller, doch in den ersten beiden Runden sorgte auch sein Konkurrent aus Rumänien für gefährliche Aktionen.

Georg Bramowski in der Ringecke bei Frank Shabani (Fotos: SE)
Im dritten Durchgang agierte Shabani vermehrt mit seiner linken Führhand und bestimmte dadurch das Kampfgeschehen. Das zahlte sich aus, nach einem linken Haken zum Kopf wurde der 19-jährige Ciubotaru angezählt. In der Folge kam der Berliner Halb-Weltergewichtler immer wieder zu harten Treffern. Doch sein Gegner gab sich keine Blöße mehr und hielt den Kampf bis zum Ende der sechs Runden offen. Der verdiente und einstimmige Punktsieg für Frank Shabani geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.