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Sonntag, 2007-05-27

Frenkel am liebsten perfekt

Die letzten fünf Gegner von Cruisergewichtler Alexander Frenkel erlebten nicht einmal das Ende der zweiten Runde. Ob Tomislav Juric Grgic, Teo Begovic, Remigijus Ziausys, Teymuraz Kekelidze oder Ferenc Zsalek - keiner hielt den harten, genauen Händen des 22-Jährigen lange stand. Doch ein so schnelles Ende ist bei seinem nächsten Fight gegen Lukasz Rusiewicz am 26. Mai in Bamberg nicht zu erwarten.

Alexander Frenkel gewann sieben von acht Profikämpfen vorzeitig (Foto: SE)
Der 25-jährige Pole weist vor dem Kampf in der JAKO-Arena mit sechs Siegen aus neun Profikämpfen eine ansprechende Bilanz aus. Wenn er verlor, dann gingen die Ringgefechte über die Distanz. Zuletzt war das am 28. Februar der Fall, da musste sich Rusiewicz in Prag gegen den stark eingeschätzten Tschechen Roman Kracik über zehn nur knapp nach Punkten geschlagen geben.
Für Alexander Frenkel ist das jedoch kein Grund zur Sorge. "Zwischen meinen vorherigen Kämpfen lagen oft nur ganz kurze Pausen. Auf die Aufgabe in Bamberg konnte ich mich insgesamt sechs Wochen vorbereiten, das war optimal. Zunächst stand dabei sehr viel Lauftraining auf dem Programm. Vor zwei Wochen begannen die Sparringseinheiten, so dass ich am 26. Mai bestens gerüstet bin", erklärt er.

Alexander Frenkel hat sich sehr gut auf den 26. Mai vorbereitet (Foto: BBP)
Die Leistungsexplosion in den letzten Monaten hat aus seiner Sicht verschiedene Gründe. "Zunächst muss ich sagen, dass mir die Trainingsbedingungen im Max-Schmeling-Gym sehr zusagen. Darüber hinaus fühle ich mich in Berlin immer mehr heimisch. Zwar komme ich auch jetzt noch sehr gerne in meine vorherige Heimatstadt Würzburg, doch wenn ich ein paar Tage nicht in Berlin war, dann fehlt mir etwas", so Frenkel.
Ein weiterer, wichtiger Faktor für den Leistungsanstieg ist wohl auch der unbändige Wille, sich immer wieder verbessern zu wollen. "Ich schaue mir jeden Kampf viele Male auf Video an und gucke bis ins letzte Detail, wie ich mich noch verbessern kann. Dann versuche ich, diese Dinge im Training und später im Wettkampf umzusetzen. Am liebsten würde ich perfekt sein", fährt Alexander Frenkel fort.

Alexander Frenkel will sich immer wieder steigern (Foto: SE)
Von seiner mit acht Siegen makellosen Bilanz lässt sich der Cruisergewichtler nicht blenden. "Ich weiß, dass die nächsten Aufgaben schwerer werden. Für Bamberg habe ich mich deshalb auf einen Fight über sechs Runden eingestellt. Sollte ich merken, dass es eine Möglichkeit gibt, Rusiewicz doch schneller zu besiegen, dann entscheide ich den Kampf vorzeitig für mich", sagt Frenkel selbstbewusst.