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Sonntag, 2007-07-01

Murat und Tsypko siegen

Akinwande ebenfalls erfolgreich

Diesen Mann kann nichts und niemand stoppen: In Moskau feierte Karo Murat seinen elften Sieg im elften Kampf. In der vierten Runde war für Sergey Botnikov bereits Schluss – von zwei harten linken Leberhaken konnte sich der Russe nicht mehr erholen.
Von Beginn an dominierte der Sauerland-Boxer das Geschehen. Schon in der ersten Runde setzte er klare Treffer. In Runde zwei hatte er seinen Gegner nach mehreren schweren linken Geraden und rechten Haken bereits am Rande des K.o.´s, doch der Gong rettete den erfahrenen, in Pulverdampf ergrauten Russen. In der dritten Runde zeigte Murat dann einige Unkonzentriertheiten. Die darauf folgende Standpauke von Georg Bramowski verfehlte ihre Wirkung nicht. Murat schaltete einen Gang nach oben. Nach einem harten linken Leberhaken wurde Botnikov angezählt, konnte sich aber noch einmal erholen. Mit einem weiteren linken Leberhaken sicherte sich Murat dann den siebten K.o.-Sieg im elften Kampf.

Karo Murat war auch in Moskau erfolgreich.
"Das war ein sehr erfahrener Gegner", so das Urteil des 23-Jährigen. "Ich habe versucht, von Beginn an Druck zu machen. Das ist mir streckenweise auch ganz gut gelungen. Aufgrund der Bedingungen hier – also wegen der kurzfristigen Anreise und des großen Stresses in den vergangenen beiden Tagen - war ich nicht ganz bei 100 Prozent. Insofern bin ich froh, dass ich noch vorzeitig und deutlich gewinnen konnte."
Einen kurzen Auftritt hatte Vitali Tsypko. Nach nur einer Runde musste sein Gegner Maxim Goloviznin aufgeben. Bei einer unglücklichen Aktion hatte er sich die rechte Hand gebrochen – sehr zum Leidwesen von Tsypko, der gerne länger im Ring gestanden hätte. "Ich bin natürlich enttäuscht, dass der Kampf so kurz war, denn ich hatte mich lange auf dieses wichtige Duell vorbereitet", so sein Fazit. "Ich kenne meinen Gegner sehr gut aus dem Amateurbereich und bin hochmotiviert in den Ring gestiegen. Aber so ist Boxen nun einmal, damit muss ich leben." Für die Zukunft hat der Ukrainer nach wie vor große Pläne. "Ich bin immer noch gut gerated und jederzeit für einen Titelkampf bereit. Wenn sich die Chance bietet, werde ich sie nutzen."

Vitali Tsypko in Aktion.
Auch Henry Akinwande meldete sich mit einem Sieg zurück. Er bezwang den "komisch zu boxenden" Ukrainer Andrej Olejnik, der eher durch Showeinlagen als durch boxerische Klasse auffiel, klar nach Punkten.

Henry Akinwande. (Fotos: Sinaykin Sergey)