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27.05.2017
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Sonntag, 2007-08-12

Letzter Test in Kienbaum

Ulli Wegner nach dem Abschlusssparring über die Form seiner Schützlinge

Nur noch wenige Tage, dann steigt der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht Arthur Abraham in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen Khoren Gevor in den Ring. Der Titelverteidiger hat die härteste Phase der Vorbereitung hinter sich. Genau wie seine Teamgefährten Alexander Frenkel, Yoan Pablo Hernandez, Mads Larsen, Karo Murat und Michel Trabant absolvierte der 27-Jährige am Freitag im Trainingslager in Kienbaum sein letztes Sparring, bevor es am 18. August ernst wird. Die nächsten Tage dienen der Stabilisierung. Zeit für Trainer Ulli Wegner, ein kurzes Fazit der Vorbereitung zu ziehen.

IBF-Weltmeister Arthur Abraham überzeugte während der Vorbereitung
"Arthur Abraham hat in den letzten Wochen gute Trainingsleistungen gezeigt. Natürlich gibt es während einer harten Vorbereitung immer mal einen Durchhänger, doch im Großen und Ganzen war ich mit seiner Einstellung zufrieden. Im Sparring hat er sich gegen starke Kontrahenten beweisen müssen und gezeigt, warum er den IBF-Gürtel innehat. Er ist von seiner Persönlichkeit her sehr gereift. Da Khoren Gevor wie Arthur Abraham in Armenien geboren wurde, kratzt der Kampf natürlich auch ein bisschen an seiner Ehre. Somit geht er besonders motiviert in die Pflichtverteidigung in der Max-Schmeling-Halle", so Wegner.

Cruisergewichtler Alexander Frenkel trifft in Berlin auf Shane Swartz
Neben dem IBF-Champion werden sich in der Max-Schmeling-Halle auch zwei aufstrebende Cruisergewichtler im Ring präsentieren. "Alexander Frenkel ist ein Rohdiamant, der noch ein wenig geschliffen werden muss. Er hat ein hervorragendes Nässchen, doch mit dem Amerikaner Shane Swartz steht ihm ein erfahrener Kontrahent gegenüber. Sein Teamgefährte Yoan Pablo Hernandez war in der Vorbereitung sehr bemüht. Sollte er die Form halten, dürfen wir eine starke Leistung von ihm im Kampf um die WBA-Lateinamerikanische Meisterschaft gegen Daniel Bispo erwarten", fährt Wegner fort.

Hinterließ im Training einen guten Eindruck: Yoan Pablo Hernandez
Zufrieden zeigt sich der Trainer auch mit der Entwicklung von Mads Larsen. "Er ist ein echter Sympathikus, mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite. Mads ist zu uns gekommen, um Weltmeister zu werden. Genau dies wollen wir ihm ermöglichen. Dazu muss er sich starken Leuten stellen. Die boxerische Linie und Cleverness ist bei Mads sehr ausgeprägt. Doch nach seinem klaren Punktsieg gegen Hector Javier Velazco im Juni wird er sich in Berlin gegen Nader Hamdan steigern müssen", sagt der Erfolgscoach über den früheren Europameister im Super-Mittelgewicht.

Zuletzt bezwang Mads Larsen in Zwickau Ex-Champion Hector Javier Velazco
Viel Freude bereitete Wegner in den letzten Wochen auch Karo Murat, der am 18. August im Super-Mittelgewicht in einem auf acht Runden angesetzten Fight auf den 27-jährigen Jermain Mackey von den Bahamas trifft. "Ich muss ihm ein großes Lob aussprechen. Er hat sich im Trainingslager in Kienbaum voll reingehängt. Dabei hat er sich einerseits selbst auf eine ganz schwere Aufgabe vorbereitet, sich aber auf der anderen Seite auch voll und ganz in den Dienst der WM-Vorbereitung von Arthur Abraham gestellt und einige sehenswerte Sparrings mit ihm absolviert."

Harte Körpertreffer sind ein besonderes Markenzeichen von Karo Murat
Besonders gespannt dürfen die Zuschauer am 18. August auf Michel Trabant sein, der sich seit knapp vier Jahren endlich wieder auf einen Fight in seiner Heimatstadt Berlin freut. "Michel hat sich in den letzten Monaten stark entwickelt. Er ist jemand, der leicht zu führen ist. Ich bin ein bisschen traurig, dass ich ihn nicht schon viel früher unter meine Fittiche nehmen konnte. Er bringt sehr viel Raffinesse mit und hat sich auch im Verteidigungsverhalten gesteigert", sagt Ulli Wegner über den Weltergewichtler, der in der Max-Schmeling-Halle auf den Italiener Giammario Grassellini treffen wird.

Michel Trabant freut sich auf sein Heimspiel am 18. August (Fotos: SE)