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29.03.2017
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Sonntag, 2007-10-21

Sturm nur Unentschieden

Der WBA-Champion kann Pflichtherausforderer Randy Griffin nicht besiegen

Nur haarscharf ist Felix Sturm an der dritten Niederlage seiner Karriere vorbeigeschrammt. In Halle reichte es für den WBA-Champion nur zu einem Unentschieden gegen den Amerikaner Randy Griffin. Nach zwölf knappen Runden lag der 28-Jährige lediglich bei einem Punktrichter vorne – und das auch noch äußerst knapp (115-114). Doch Wertungen von 114-114 und 117-114 für Griffin reichten dem Bosnier, um seinen Titel zu behalten. "Ich fühle mich um den Sieg gebracht", zürnte Griffin hinterher. "Es war ein spannender Kampf, doch ich habe gewonnen."

Gegen Griffin hatte Sturm große Probleme (Foto: Sumio Yamada).
Von der ersten Sekunde an entwickelte sich ein temporeiches Gefecht, bei dem Griffin unermüdlich nach vorne stürmte. Besonders in der zweiten Runde brachte er den Weltmeister mit schnellen Kombinationen zum Kopf in Bedrängnis. Wirkliche Wirkungstreffer konnte aber keiner der beiden Kontrahenten landen. Sturm vertraute fast ausschließlich auf seine Linke, die er immer wieder ins Ziel brachte. "Das war eine heiße Kiste. Wir mussten bis zum Ende zittern", befand auch Trainer Michael Timm, während Sturm Griffin noch im Ring ein Rematch versprach. "Das müssen wir noch einmal ausfechten. Randy war ein toller Gegner. Wieso also nicht ein weiteres Mal?"
Auch Manager Klaus-Peter Kohl gab Griffin auf der Pressekonferenz sein Wort, dass es bald zu einem erneuten Aufeinandertreffen kommen wird. Mit der Leistung seines Boxers war der Manager jedoch keineswegs zufrieden. "Felix kann viel besser boxen und hat seinen Gegner stark gemacht." Zumal sei er hinter seiner Doppeldeckung zu abwartend gewesen.

Der Amerikaner hatte trotzdem Grund zur Freude (Fotos: Sumio Yamada).
Griffin sah sich als den klaren Sieger. "Ich habe ihn sehr oft getroffen und viel Druck erzeugt. Ich hätte ihn zu Boden schlagen sollen, doch das ist mir nicht gelungen. Das Rematch werde ich gewinnen."