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Samstag, 2007-10-13

Holyfield selbstbewusst

Der Amerikaner glaubt fest an seinen Sieg

Er war bereits uneingeschränkter Weltmeister im Cruiser- und Schwergewicht. Doch am Samstag greift Evander Holyfield im Alter von 44 Jahren noch einmal nach den Sternen. Nur sechs Tage vor seinem 45. Geburtstag fordert er in Moskau den WBO-Weltmeister im Schwergewicht Sultan Ibragimov heraus.

Der Amerikaner Evander Holyfield (l.) fordert am Samstag in Moskau WBO-Champion Sultan Ibragimov (r.) heraus (Fotos: ASE, Budoland)
"Ich danke Gott für die Chance, meine Fähigkeiten hier in Russland unter Beweis stellen zu können und wieder Weltmeister im Schwergewicht zu werden", erklärte der Amerikaner, der vor 23 Jahren den ersten Profikampf bestritt, in Moskau. "Ich bedanke mich bei Sultan Ibragimov, dass er mir diesen Traum erfüllt und mir diese Chance gibt."
Trotz des hohen Alters ist Holyfield mit riesigem Selbstbewusstsein nach Russland gekommen: "Ich hoffe, dass alle am Samstag einen großen Kampf sehen werden. Ich bin sehr froh darüber, erneut Weltmeister zu werden. Ich möchte den Leuten außerhalb der USA noch einmal zeigen, dass ich genügend Energie habe, um den Titel zu gewinnen."
Doch Sultan Ibragimov, der im Juni Shannon Briggs mit einem klaren Punktsieg als WBO-Weltmeister entthront hatte, geht ebenfalls mit großem Optimismus in seine erste Titelverteidigung. "Mein Ziel ist es, den Kampf meines Lebens zu zeigen. Ich werde mein Bestes geben und den Fight gewinnen", erklärte der 32-jährige Rechtsausleger.
"Ich habe mich auf einen harten Kampf gegen eine Ringlegende eingestellt. Jeder sagt, er wäre zu alt, um einen WM-Fight zu bestreiten. Aber das ist nicht wahr. Denn er ist gegen starke Leute in der zehnten Runde noch genauso frisch und stark wie zu Beginn eines Kampfes", sagte der Titelverteidiger auf einer Pressekonferenz vor dem Fight.
Ob die Reflexe Holyfields noch ausreichen, um dem Russen standzuhalten, wird sich am Samstag zeigen. Falls der Ringveteran eine weitere Niederlage kassieren sollte, wird er die Boxhandschuhe wohl nicht an den Nagel hängen. Stattdessen wird er weiter seinen Traum verfolgen, noch einmal uneingeschränkter Weltmeister im Schwergewicht zu werden.