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Sonntag, 2007-11-04

Holyfield scheitert

Niederlage in Moskau gegen Sultan Ibragimov

Der 32-jährige Sultan Ibragimov bleibt WBO-Weltmeister im Schwergewicht. Der Russe, der den WM-Gürtel im Juni durch einen Erfolg gegen Shannon Briggs erobert hatte, bezwang seinen zwölf Jahre älteren Kontrahenten Evander Holyfield (USA) am Samstagabend in Moskau einstimmig nach Punkten (118:110, 117:111 und 117:111).


Der Russe Sultan Ibragimov bleibt WBO-Weltmeister (Foto: Budoland)
Zunächst tasteten sich beide Kontrahenten ab. Nach einer harten Rechten und einem linken Haken zum Kopf wirkte Holyfield in der zweiten Runde etwas aggressiver. Doch ab dem dritten Durchgang des Fights erarbeitete sich der in der Rechtsauslage agierende Ibragimov aufgrund der größeren Schnelligkeit und Schlagfrequenz weitgehend Vorteile.
Der Russe landete die klareren Treffer. Darüber hinaus hatten die rechten Hände Holyfields nicht die Durchschlagskraft, die sich der 44-Jährige vor dem Kampf erhofft hatte. In der zehnten Runde brachte der WBO-Weltmeister seinen Kontrahenten mit harten linken Haken zum Körper in Bedrängnis, so dass der Amerikaner unter Druck geriet.

Im elften Durchgang ging der Herausforderer nach einem wilden Schwinger des Titelverteidigers zu Boden, doch der Ringrichter Raul Caiz wertete die Aktion nicht als Niederschlag. In der Schlussrunde versuchte Evander Holyfield noch einmal, mit seiner Rechten zu attackieren. Doch sein Kontrahent ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Zwar musste sich der Amerikaner nach zwölf Runden deutlich nach Punkten geschlagen geben, an ein Ende seiner Karriere denkt der frühere Cruiser- und Schwergewichtsweltmeister dennoch nicht. "Ibragimov hat nach Punkten gewonnen. Das bedeutet aber nicht, dass alles vorbei ist", sagte Holyfield, der am Freitag 45 Jahre alt wird, nach dem Fight.
Grund zur Freude gab es für das russische Publikum auch im zweiten WM-Fight des Abends. Hierbei erkämpfte sich der 28-jährige Dimitri Kirilov die IBF-Weltmeisterschaft im Super-Fliegengewicht durch einen knappen, aber einstimmigen Punktsieg (116:112, 114:113 und 114:113) gegen den amerikanischen Rechtsausleger Jose Navarro (26).

Vadim Tokarev unterlag am 26. Mai in Bamberg Marco Huck (Foto: SE)
Darüber hinaus feierte der russische Cruisergewichtler Vadim Tokarev eine erfolgreiche Rückkehr in den Ring. Nach der Niederlage in Bamberg im IBF-WM-Ausscheidungskampf gegen Marco Huck setzte sich der 35-Jährige mit einem technischen K.o.-Sieg nach zwei Minuten und 43 Sekunden der dritten Runde gegen Marlon Hayes (USA) durch.