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23.03.2017
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Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

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Sonntag, 2007-11-04

Hernandez schlägt Abdoul

Der Kubaner beschenkt sich selbst mit einem Sieg

Der WBA-Weltranglistenneunte Yoan Pablo Hernandez setzt seine Siegesserie fort. Gegen den erfahrenen Belgier Ismail Abdoul sicherte sich der Rechtsausleger am Samstagabend in der Erfurter Messehalle einen einstimmigen Punktsieg und erkämpfte somit den 13. Sieg im 13. Profifight.

Yoan Pablo Hernandez blieb in Erfurt zum 13-mal siegreich
Der Schützling von Trainer Ulli Wegner erwischte gegen seinen 31-jährigen Kontrahenten einen guten Start. Schon im ersten Durchgang stellte er den Widersacher aus Gent mit Haken zum Kopf und auf den Körper an den Ringseilen und kam hierbei zu harten Treffern.
Abdoul befreite sich zwischenzeitlich vom Druck des Gegners und versuchte, mit schnellen Hakenserien dagegen zu halten. Doch auch ab der zweiten Runde schlugen die harten Rechts-Links-Kombinationen des Kubaners immer wieder beim früheren EU-Champion ein.

Immer wieder kam Yoan Pablo Hernandez mit der Linken durch
Der Belgier, der im Cruisergewicht schon mit zahlreichen namhaften Kontrahenten im Ring gestanden hatte, zeigte auch in der Folge Nehmerqualitäten. Obwohl der Druck größer wurde, schaffte er es, einen Niederschlag zu vermeiden. Angriffsaktionen Abdouls wurden jedoch seltener.
Ende des siebten Durchgangs stellte Hernandez seinen Konkurrenten mit einem linken Aufwärtshaken vor Probleme. Abdoul wirkte angeschlagen, rettete sich aber in die Rundenpause. Da der Wegner-Schützling auch im Schlussdurchgang harte Treffer ins Ziel brachte, steuerte er einem sicheren Punktsieg entgegen.

Die Punktrichter sahen Yoan Pablo Hernandez klar vorne (Fotos: SE, Mausolf)
Letztendlich lag Yoan Pablo Hernandez auf den Wertungszetteln der Punktrichter dreimal mit 80:72 vorne. "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ismail Abdoul ging schon mit vielen starken Gegnern über die Runden, deshalb hatte ich nicht auf einen vorzeitigen Sieg spekuliert", erklärte der Sieger hinterher.
"Mit dem Erfolg habe ich mir selbst ein wunderbares Geschenk gemacht. Denn am 28. Oktober feiere ich meinen 23. Geburtstag und mit einem Sieg im Gepäck, habe ich viel mehr Freunde daran. Besonders schön ist, dass auch mein Bruder Yoel Romero, der seit kurzer Zeit in Deutschland lebt, am Ring dabei sein konnte."