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Sonntag, 2007-11-04

Dimitrenko vs. Hoffmann

Beide Kontrahenten auf erster Pressekonferenz zuversichtlich

Am 17. November fordert Schwergewichtler Timo Hoffmann in der Magdeburger Bördelandhalle den ukrainischen WBO-Intercontinental Champion Alexander Dimitrenko heraus. Am Dienstag trafen sich die Protagonisten des Kampfabends in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts bei einer Pressekonferenz.

Am 17. November Gegner: Alexander Dimitrenko und Timo Hoffmann
Der in 26 Profikämpfen ungeschlagene Dimitrenko weiß um die Stärken seines Kontrahenten. "Timo Hoffmann kenne ich natürlich sehr gut. Er hat ja schon einige Stallkollegen geboxt. Er ist ein körperlich großer und zudem sehr erfahrener Boxer", erklärte der von Fritz Sdunek trainierte Titelverteidiger.

Dennoch sei er sehr optimistisch. "Am 17. November wird es nur einen Sieger geben und das bin ich. Weltmeister zu werden ist und bleibt mein großes Ziel", so der 25-jährige Schwergewichtler, der bei der World Boxing Organization (WBO) inzwischen auf Rang zwei der Weltrangliste geführt wird.

Alexander Dimitrenko und Timo Hoffmann kündigten ihren Kampf an
Auch für Fritz Sdunek, der mit seinem Schützling Vitali Klitschko im November 2000 einen EM-Sieg über Hoffmann feierte, ist der Gegner kein Unbekannter: "Ich kenne ihn schon aus seiner Amateurzeit. Seit 1990 habe ich seinen Werdegang verfolgt. Timo Hoffmann ist wie das Wetter - heute Regen, morgen Sonnenschein."
Trotz der Zuversicht im Universum-Lager ist auch der 33-jährige Hoffmann durchaus optimistisch. "Ich schätze Alexander Dimitrenko sehr, er ist ein großartiger Boxer und ich freue mich auf diesen tollen Kampf", äußerte sich der im 100 Kilometer entfernt liegenden Halle (Saale) trainierende Schwergewichtler aus dem Sauerland-Team.

Timo Hoffmann freut sich auf den Kampf in Magdeburg (Fotos: UBP)
Trainer Uwe Schuster sieht ebenfalls keinen Grund, sich bereits im Vorfeld geschlagen zu geben. "Die Außenseiterrolle liegt uns. Zwar bin ich nicht abergläubisch, doch im letzten Jahr, es war ebenfalls im November, hat Timo einen tollen Kampf gegen Cengiz Koc gezeigt - vielleicht ist das ja ein gutes Omen", so der Coach.