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Donnerstag, 2008-01-24

Licina will starke Gegner

Enad Licina will in diesem Jahr die Ranglisten stürmen

Hinter Enad Licina liegt ein erfolgreiches Jahr. Der frühere Halbschwergewichtler kam Anfang 2007 als Sparringspartner für den Comebackfight von Henry Maske nach Frankfurt (Oder). Doch Trainer Manfred Wolke war von seinen Fertigkeiten derart angetan, dass er Manager Wilfried Sauerland bat, Licina unter Vertrag zu nehmen.

Cruisergewichtler Enad Licina gewann bislang elf von zwölf Profikämpfen
Der heute 28-Jährige entwickelte sich prächtig. Unter der Regie seines neuen Coaches fuhr er sechs Siege ein. Dabei räumte er mit dem ehemaligen WBC-Junioren-Weltmeister Sergey Karanevich, dem früheren EU-Champion Ismail Abdoul und dem einstigen WBU-Titelträger Robert Norton einige klangvolle Namen aus dem Weg.
Auch im neuen Jahr will Licina beweisen, dass im Cruisergewicht mit ihm zu rechnen ist. Die erste Gelegenheit dazu bekommt er am 26. Januar. Dann trifft er auf den Tschechen Lubos Suda, der in 20 Profifights 18 Siege und ein Unentschieden erkämpfte. Die einzige Niederlage kassierte Suda im Mai 2005. Damals unterlag er dem Dänen Lasse Johansen.

Auch für den Kampf in Berlin hat sich Enad Licina einen Sieg vorgenommen
Doch Licina, der inzwischen in Frankfurt (Oder) eine Wohnung bezog, will sich von der einzigen Niederlage seines Kontrahenten nicht blenden lassen. "Die 18 Siege, die er auf seinem Konto hat, sprechen eine deutliche Sprache. Ich stelle mich jedenfalls auf einen Lubos Suda in Bestform ein", so der Schützling von Trainer Manfred Wolke.
Am nötigen Selbstbewusstsein mangelt es Licina, dessen Profibilanz bisher elf Siege aus zwölf Kämpfen ausweist, vor dem Fight im Tempodrom dennoch nicht. "Ich habe immer gesagt, dass ich für schwere Aufgaben bereit bin. Um ehrlich zu sein, es ist mir egal, wer mir im Ring gegenübersteht. Ich trete gegen jeden an", sagt er.

Enad Licina will in diesem Jahr einen Sprung nach oben machen (Fotos: SE)
Denn sein Ziel sei der Gewinn einer Weltmeisterschaft. Um sich dafür in Position zu bringen, müsste Enad Licina erst einmal den Einzug in die Top-15 der Ranglisten der führenden Boxweltverbände schaffen. Gegen Lubos Suda steht er damit in der Pflicht. Denn nur bei einem Sieg könnte er darauf hoffen, in absehbarer Zeit in die Top-15 vorzustoßen.
Für Licina gibt es aber noch einen weiteren Grund, weshalb er am 26. Januar auf jeden Fall gewinnen will. "Mein Trainer, Herr Wolke, wurde am 14. Januar 65 Jahre alt. Ein Sieg gegen Lubos Suda soll mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für ihn werden. Ohne seine Hilfe wäre ich heute nicht da, wo ich bin", so Licina.