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Sonntag, 2008-02-10

Abraham-Fight in Nürnberg

Alexander Abraham will aus dem Schatten seines Bruders heraustreten

Arthur Abraham ist bereits IBF-Weltmeister im Mittelgewicht. Doch auch sein jüngerer Bruder Alexander hat das Ziel, den Titel eines bedeutenden Boxweltverbandes zu erkämpfen. Im Herbst letzten Jahres warf den 26-Jährigen ein gebrochener Daumen in seinen Bestrebungen zurück. Nach überstandener Verletzung wird er jetzt am 16. Februar in der Arena Nürnberger Versicherung wieder in den Ring steigen. Dort will er seine Erfolgsbilanz weiter ausbauen.

Alexander Abraham erkämpfte bisher 18 Siege und 1 Unentschieden
Doch einfach wird das nicht. Denn sein Gegner, der Franzose Choukri Yentour, weist mit 17 Siegen aus 19 Profikämpfen ebenfalls einen beachtlichen Kampfrekord aus. Bei seinen Erfolgen gegen den Georgier George Ungiadze, den Franzosen Sylvain Touzet und dem Spanier Fernando Bestilleiro wusste er zuletzt zu überzeugen. Somit kommt der 29-Jährige am 16. Februar mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein nach Nürnberg.
"Sicher, Choukri Yentour hat eine gute Bilanz. Doch wir haben im Training alles gemacht, was man machen kann, um gut vorbereitet zu sein. Zunächst habe ich mich aufgrund des gebrochenen Daumens auf das Lauftraining konzentriert. Anfang des Jahres bin ich dann wieder komplett in die Vorbereitung eingestiegen", erklärt Abraham. Der Halb-Mittelgewichtler will in diesem Jahr endgültig aus dem Schatten seines älteren Bruders heraustreten.

Alexander Abraham freut sich auf den Fight in Nürnberg (Fotos: SE)
"Ich verstehe mich privat mit Arthur sehr gut. Wir leben sogar im selben Haushalt. Doch aus sportlicher Sicht muss es vorangehen. Ich habe mich entwickelt, bin reifer geworden. Auch boxerisch habe ich mich verbessern können. Ich denke, ich bin für die kommenden Aufgaben gerüstet. Ich möchte zeigen, dass ich über gute Fertigkeiten verfüge und auch mit mir zu rechnen ist. Ich will zu den Besten gehören", kündigt der Schützling von Trainer Ulli Wegner an.
Die Tatsache, dass der Kampf gegen den Franzosen Yentour in Nürnberg stattfindet, freut Alexander Abraham ganz besonders: "Als wir aus Armenien nach Deutschland kamen, haben wir zunächst in Bamberg gelebt und dort bei Uwe Schulz trainiert. Später stieg ich dann für den 1. FC Nürnberg in den Ring. Für mich ist die Veranstaltung also quasi ein Heimspiel. Viele Freunde und Bekannte werden im Publikum sitzen und mich anfeuern. Da bin ich natürlich besonders motiviert."