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23.03.2017
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Donnerstag, 2008-03-20

Vujasinovic fast ohne Druck

Nikola Vujasinovic will in Kiel den nächsten Sieg erkämpfen

Im Dezember 2007 gab Nikola Vujasinovic sein Profidebüt. In der St. Jakobshalle im schweizerischen Basel besiegte er den Polen Ryszard Raszkiewicz über vier Runden einstimmig nach Punkten. Am 29. März wird der 28-jährige Schwergewichtler in der Sparkassen-Arena-Kiel wieder in den Ring steigen. Im Rahmenprogramm der IBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht zwischen Arthur Abraham und Elvin Ayala trifft er auf den Bulgaren Ivor Marinchev (24).

Der 28-jährige Schwergewichtler Nikola Vujasinovic aus der Schweiz
Mitte Januar begann Vujasinovic mit der Vorbereitung. Ende Februar reiste er dann ins Trainingslager nach Kienbaum. Den letzten Teil seines Wettkampftrainings absolviert der Schweizer derzeit im Max-Schmeling-Gym in Berlin. "Für den nächsten Kampf habe ich mir viel vorgenommen. Vor meinem ersten Profifight in Basel war der Druck sehr groß. Der ganze Rummel um meine Person ging nicht spurlos an mir vorbei. Vor allem wollte ich das einheimische Publikum nicht enttäuschen", sagt er.
"Doch in Kiel will ich zeigen, dass der Kampf in Basel nur ein Bruchteil von dem war, was ich wirklich leisten kann. Als Profiboxer steht man zwar immer ein bisschen unter Zugzwang, weil man seine Kämpfe gewinnen sollte - trotzdem werde ich am 29. März sicherlich viel lockerer als bei meinem Profidebüt im Dezember in der Schweiz sein", blickt der Luzerner voraus. Sein Gegner, Ivor Marinchev, verlor damals in Basel gegen Andrzej Wawrzyk nach Punkten. Vujasinovic sah den Fight.

Nikola Vujasinovic siegte beim Profidebüt deutlich nach Punkten (Fotos: SE)
"Die bisherige Profibilanz von Marinchev sagt nicht unbedingt viel aus. Denn er unterlag nur gegen Leute, die zuvor äußerst gute Kampfrekorde vorzuweisen hatten." Dennoch glaubt der ambitionierte Schwergewichtler aus der Schweiz, dass er in Kiel gegen den Bulgaren glänzen kann. "Ich habe mich sehr gut vorbereitet. Die Professionalität im Trainingsprozess und das ganze Drumherum im Sauerland-Team, das sind alles Dinge, die mir früher noch ein wenig gefehlt haben", glaubt er.
"Ich bin jemand, der mit Köpfchen boxen kann. Dazu verfüge ich über eine gewisse Ringintelligenz. Doch die Intensität und der Ablauf der unterschiedlichen Trainingseinheiten haben mir geholfen, mich zu steigern. Hinzu kommt die ständige Betreuung der Sportler", ist sich Vujasinovic sicher. Unter der Obhut von Trainer Ulli Wegner will er in der Sparkassen-Arena-Kiel seinen zweiten Sieg als Berufsboxer einfahren. "Danach gibt es dann wieder einen Kampf in der Schweiz", kündigt er an.