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Mittwoch, 2003-04-02

"Rocky" ist zuversichtlich

Graciano Rocchigiani bestreitet im Mai sein Comeback

Vor ihrem Kampf am 10. Mai in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart standen heute Graciano Rocchigiani und Thomas Ulrich in einer Pressekonferenz Rede und Antwort. Die beiden Halbschwergewichtler werden bei ihrem Kampf voraussichtlich nicht um eine Weltmeisterschaft boxen. Denn ob Graciano Rocchigiani vom Weltverband WBC noch der WM-Titel zugesprochen wird, ist weiterhin nicht geklärt.
Die WBC-Krone war ihm im Jahre 1998 vermeintlich ohne rechtliche Grundlage aberkannt worden. Der Verband wurde daraufhin im September des letzten Jahres von einem New Yorker Gericht zur Zahlung von etwa 31 Millionen US-Dollar verurteilt. Ebenfalls spekulierte man, dass Rocchigiani auch noch der WBC-Gürtel zugesprochen werden könnte, den zur Zeit der Amerikaner Roy Jones Jr. trägt.
"Ich glaube nicht, dass bis dahin [10. Mai; Anm. der Red.] eine Entscheidung gefallen ist", sagte der 39-jährige Rocchigiani, der jetzt von seinem Bruder Ralf gecoacht wird, in Stuttgart. Deshalb wird es beim Fight gegen Thomas Ulrich wahrscheinlich um die IBF-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht gehen.
"Ich bin zuversichtlich, sonst würde ich den Kampf nicht machen. Ich hoffe, es reicht", äußerte sich "Rocky" zu seinen Chancen bei seinem Comeback nach über zwei Jahren gelassen. Vor seinem Kontrahenten zeigte er Achtung. "Er ist der Hoffnungsträger und hat jetzt endlich auch den richtigen Trainer", war aus dem Munde des in Berlin lebenden Athleten zu hören.
Sein 27-jähriger Gegner, Thomas Ulrich, gab sich fast ein wenig bescheiden vor dem Aufeinandertreffen. "Es ist eine große Ehre, gegen Graciano zu boxen. Ich war immer ein großer Fan von ihm. Er war mein Vorbild. Ich hoffe, ihn schlagen zu können", sagte der ehemalige Europameister, der von Erfolgscoach Fritz Sdunek trainiert wird.