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29.03.2017
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Samstag, 2003-01-04

Mosley denkt an Zukunft

Mit einem Sieg gegen Raul Marquez will Shane Mosley den Grundstein für einen Erfolg gegen Oscar De La Hoya legen

Zu Beginn des letzten Jahres gehörte er noch zu den gefürchtetsten Boxern im Weltergewicht. Doch dann warfen ihn zwei deutliche Niederlagen gegen den Amerikaner Vernon Forrest weit zurück. Die Rede ist von "Sugar" Shane Mosley, dem früheren IBF-Weltmeister im Leicht- und späteren WBC-Champion im Weltergewicht. 38-mal verließ er das Seilgeviert ununterbrochen als Sieger, ehe ihm Forrest den Titel abnahm und seinen Landsmann auch im Rückkampf besiegte.

Dass er aber dennoch zu den allerbesten Boxern im Welter- und zukünftig auch im Halb-Mittelgewicht zählt, das will der 31-jährige Ex-Champion am 8. Februar im Mandalay Bay Casino von Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada beweisen. Dort trifft er im Rahmen der WBO-Weltmeisterschaft im Weltergewicht zwischen dem Mexikaner Antonio Margarito und dem Herausforderer Andrew Lewis auf den 31-jährigen Raul Marquez. Dieser sollte mit bisher 34 Siegen aus 36 Profifights ein äußerst erstzunehmender Gegner sein. Der Kampf ist auf zehn Runden angesetzt und findet im Halb-Mittelgewicht statt.
Für das erste Ringgefecht seit Juli letzten Jahres hat sich "Sugar" Shane Mosley eine Menge vorgenommen. "Ich habe meinen Spirit und meine Seele nicht verloren", sagte der 31-Jährige kürzlich zu seinen Aussichten. Er habe hart und häufig mit schwereren Boxern trainiert. Sollte er den an Reichweite überlegenen Linkshänder tatsächlich besiegen können, dürfte als zusätzlicher Anreiz ein weiterer großer Zahltag auf Mosley warten.
Denn bei einem Erfolg soll ihm der WBC- und WBA-Champion Oscar De La Hoya bereits einen Titelkampf für den Monat September zugesagt haben. Der 29-jährige "Golden Boy" hatte schon mehrfach geäußert, dass er gerne noch einmal gegen Mosley in den Ring steigen würde, um so eine seiner bisher zwei Niederlagen in seiner Laufbahn auszumerzen. Denn im Juni des Jahres 2000 unterlag der Weltmeister im Halb-Mittelgewicht seinem Kontrahenten umstritten nach Punkten.
Aber auch für den Fall, dass Shane Mosley nicht gegen den in Houston lebenden Raul Marquez bestehen kann, scheint sich der Ex-Champion schon seine Gedanken gemacht zu haben. Der 31-Jährige will dann sein Glück zusätzlich als Promoter versuchen. Doch erst einmal liegt die Konzentration des Amerikaners natürlich bei seinem nächsten Kampf. Und auf diesen sollte sich Mosley weiter äußerst konzentriert vorbereiten, wenn er im Februar den Ring als Sieger verlassen will.