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Freitag, 2003-05-02

Krasniqi wieder da

Europameister Krasniqi ist aus dem Urlaub zurück und möchte wieder kämpfen

Der frisch gebackene Europameister im Schwergewicht, Luan Krasniqi, ist aus dem Urlaub zurückgekehrt, befindet sich wieder im leichten Training und möchte bald wieder kämpfen. Im Mai würde er gerne wieder in den Ring steigen, dieses müsse jedoch sein Management entscheiden. Unterschiedlich wird der Schwergewichler nach dem Erreichen des vakanten EM-Titels gegen René Monse im Januar in den Weltverbänden eingestuft. So rangiert er in der WBC-Rangliste auf dem 19. Platz, währenddessen der eher unbedeutende Verband der WBO ihn auf Rang neun eingruppiert hat.
Damit wäre ein Kampf gegen den WBO-Champion Wladimir Klitschko in greifbarer Nähe. Denn dieser soll am 16. März in Stuttgart gegen Francois Botha in den Ring steigen, wobei der Südafrikaner in der aktuellen WBO-Weltrangliste einen Platz hinter dem Europameister gelistet ist.
Wenn man den markigen Worten des 30-Jährigen Glauben schenken darf, wäre ein solcher Kampf auch kein Problem für ihn. "Wer mein Gegner wird, ist mir gleich. Ich bin bereit, gegen jeden anzutreten, den mein Management mir auswählt. Einen bestimmten Wunschgegner habe ich nicht", sagte Krasniqi. Allerdings befindet sich hier auch schon der Knackpunkt. Denn Krasniqi, der Muhammad Ali und Lennox Lewis zu seinen Idolen zählt, teilt mit dem ukrainischen Weltmeister das Management. Damit ist ein Aufeinandertreffen eigentlich ausgeschlossen.
Sollte Klitschko die Chance für einen Titelkampf gegen Lewis, Ruiz oder Tyson bekommen, dann wäre durch die Niederlegung des WBO-Gürtels vielleicht einmal für Krasniqi die Chance da, um die WM zu boxen. Bis dahin hat er die Möglichkeit, sich zu steigern, wenn er gegen stärkere Gegner bestehen möchte.
"Ich bin froh, dass ich den Titel in Magdeburg gewinnen konnte. Absolut zufrieden bin ich mit meiner Leistung allerdings nicht. Es war nicht mein bester Tag. In Zukunft will ich mich deutlich steigern und noch bessere Kämpfe abliefern", bemerkte Krasniqi zu Recht selbstkritisch.