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Sonntag, 2004-01-04

Grigorian glaubt an sich

Am Samstag kommt es in den USA zum Ringgefecht zwischen zwei ungeschlagenen Weltmeistern

Am Samstag kommt es im Foxwoods Resort Casino in Mashantucket, US-Bundesstaat Connecticut, zu dem mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen um die WBO-Weltmeisterschaft im Leichtgewicht. Dabei trifft der 36-jährige Titelverteidiger Artur Grigorian auf den WBO-Weltmeister und WBA-Super-Champion im Super-Federgewicht Acelino Freitas aus Brasilien.
Grigorian, der in Usbekistan geboren wurde und die armenische Staatsbürgerschaft besitzt, glaubt, dass er seine Siegesserie fortsetzen kann und auch im 37. Profifight ungeschlagen bleibt. "Es ist keine Frage, dass Freitas ein sehr guter und starker Gegner ist. Aber meiner Meinung nach habe ich in meiner langen Karriere gegen noch stärkere Kontrahenten geboxt und sie besiegt", äußerte sich der WBO-Weltmeister vor dem Kampf selbstbewusst.
Trotzdem warnt der Leichtgewichtler vor den Stärken seines brasilianischen Konkurrenten. "Freitas ist ein sehr starker Weltmeister im Super-Federgewicht. Ich habe einige Kämpfe von ihm auf Video gesehen. Er will immer die maximale Kraft in jeden Schlag legen. Trotzdem hat er Kondition für zwölf Runden. Aber ich werde zeigen, dass all das nicht ausreicht, um mich im Leichtgewicht zu besiegen", erklärte der Titelverteidiger weiter.
Der 28-jährige Acelino Freitas (34-0) ist vor dem Fight ebenfalls recht optimistisch. "Ich weiß, dass ich auf einen großen Boxer treffe", sagte der Südamerikaner im Vorfeld des Kampfes, "aber ich setze auf meinen sehr beweglichen Stil. Ich mag es nicht, auf der Stelle zu stehen und getroffen zu werden. Nach dem Fight gegen Grigorian würde ich gerne gegen Floyd Mayweather antreten."
Die Voraussetzung für ein solches Aufeinandertreffen wäre aber sicherlich ein Erfolg am kommenden Wochenende. Dazu sollen Acelino Freitas wieder einmal sein großes Kämpferherz und die enormen Nehmerqualitäten verhelfen. Denn diese sicherten dem Titelträger im Super-Federgewicht auch in seinem letzten Fight den Sieg. Im August bezwang der Champion den Argentinier Jorge Rodrigo Barrios mit einer Energieleistung durch technischen K.o. in der zwölften Runde, nachdem er zuvor selbst zweimal von seinem Gegner zu Boden geschickt worden war.