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Freitag, 2004-01-02

Grigorian fühlt sich gut

Pressekonferenz vor dem Fight um die WBO-WM im Leichtgewicht

Vor der WBO-Weltmeisterschaft im Leichtgewicht trafen sich beide Kontrahenten am Dienstag zu einer Pressekonferenz. Im Foxwoods Resort Casino in Mashantucket, US-Bundesstaat Connecticut, trifft Titelverteidiger Artur Grigorian am 3. Januar auf den WBO-Weltmeister und WBA-Super-Champion im Super-Federgewicht Acelino "Popo" Freitas.

"Ich habe einen guten Gegner, aber ich bin der Weltmeister im Leichtgewicht. Ich will zeigen, dass ich ein wahrer Champion bin. Und das möchte ich auch bleiben", erklärte Grigorian und fuhr fort: "Für mich ist es nicht wichtig, wo der Kampf stattfindet. Ich boxte in Ungarn [im Juni 2000 gegen den einheimischen Zoltán Kalocsai; Anm. der Red.] in einem 25.000 Zuschauer fassenden Stadion und hatte die Menschen gegen mich. Auch dort gewann ich. Das macht also keinen Unterschied für mich."
Die fast einjährige Wettkampfpause soll den in Usbekistan geborenen Leichtgewichtler bei dem Fight am Wochenende nicht hindern. "Nach meiner letzten Titelverteidigung zog ich mir eine Verletzung zu und wurde an der Schulter operiert. Deshalb brauchte ich eine Regenerationsphase. Aber ich fühle mich jetzt wieder gut und gehe siegessicher in diesen Kampf", äußerte sich der 36-Jährige weiter.
"Wir wissen alle, dass Artur Grigorian ein großer Champion ist. Aber wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet und bereit für ihn. Ich gehe mit diesem Kampf in meine ursprüngliche Gewichtsklasse, das Leichtgewicht, zurück. Ich bin der Weltmeister im Super-Federgewicht, und nach dem Fight, je nachdem was passiert, werde ich entscheiden, in welchem Gewicht ich zukünftig boxen werde", erklärte Freitas während der Pressekonferenz.
Die bisherigen Erfolge seines Kontrahenten beurteilte der Brasilianer im Vorfeld des Aufeinandertreffens ein wenig kritisch. "Artur Grigorian wird vielleicht als der stärkste Athlet in seiner Gewichtsklasse gesehen. Das könnte aber auch daran liegen, weil er nur selten außerhalb von Deutschland geboxt hat, und er nie in die USA gekommen ist, um gegen Gegner von seinem Kaliber zu kämpfen", sagte der 28-Jährige.