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Dienstag, 2003-09-02

Favoritenrolle bei Echols

Antwun Echols ist vor dem Ringgefecht gegen Anthony Mundine Favorit

Eigentlich sollte der Kampf um den vakanten WBA-Titel im Super-Mittelgewicht zwischen Antwun Echols und Anthony Mundine bereits am 6. August stattfinden. Doch nur wenige Tage vor dem zunächst geplanten Termin wurde der Fight abgesagt. Der WBA-Weltranglistenzweite Mundine war an einer Grippe erkrankt und konnte somit nicht antreten.
Am kommenden Mittwoch soll es aber jetzt im Sydney Entertainment Centre in Australien endlich soweit sein. Der amerikanische WBA-Weltranglistenerste Antwun "Kid Dynamite" Echols und sein 28-jähriger Kontrahent aus "Down Under" werden gegeneinander in den Ring steigen.
Dass es überhaupt in diesem Ringgefecht um einen WM-Gürtel geht, hat einen besonderen Grund. Die World Boxing Association ernannte nämlich Sven Ottke nach dem Sieg gegen Byron Mitchell am 15. März im IBF- und WBA-Vereinigungskampf zum sogenannten WBA-Super-Champion. Nach den Regeln des Weltverbandes wurde damit der WM-Titel vakant.
Vor dem Fight in Sydney ist Antwun Echols favorisiert. Der Schützling von Coach Dan Birmingham zeigte sich von seinem Kontrahenten Mundine im Vorfeld des Ringgefechtes auch nur wenig beeindruckt. "Er hat die typische Art eines aufkommenden Kämpfers. Ich respektiere ihn zwar als Boxer, aber ich respektiere ihn noch mehr als Rugbyspieler. Mundine hat nicht die Power. Ottke knockte ihn mit einer Rechten aus, ich werde ihn noch viel härter treffen", tönte der 34-Jährige.
"Echols wird schon sehen, wie gut sein Punch ist und wie gut meiner sein wird", entgegnete ihm Anthony Mundine daraufhin, "ich habe keine Angst vor ihm. Ich fürchte mich vor keinem Boxer. Ich habe höchstens Angst vor mir selbst", fuhr der Super-Mittelgewichtler mit dem Kampfnamen "The Man" fort. Ich zweifele nicht daran, dass ich ihn besiegen kann. Ich glaube, Echols unterschätzt mich", erklärte der Australier vor dem Aufeinandertreffen am 3. September.