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23.03.2017
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Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

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Sonntag, 2004-05-02

Ashira will den WBA-Titel

Evans Ashira boxt in Miami um den WBA-Gürtel im Mittelgewicht

Immer wieder bewies Evans Ashira in den vergangenen Jahren seine Stärke und blieb in 23 Profikämpfen in Dänemark, Deutschland und den USA ungeschlagen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag bekommt der gebürtige Kenianer endlich seine WM-Chance. In Miami, US-Bundesstaat Florida, trifft der WBA-Weltranglistenfünfte auf den in Neuseeland lebenden Maselino Masoe (37).
"Der Kampf ist die große Chance für mich, einen Schritt nach oben zu machen und der Welt zu zeigen, zu was ich in der Lage bin. Ich habe überall auf der Welt gekämpft. Ich bin bereit für den Fight und in einer ausgezeichneten Form", erklärte der 34-jährige Ashira in einer Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen. Zudem kündigte der in Dänemark lebende Mittelgewichtler einen mitreißenden Kampf an.
Zu welch hochklassigen Leistungen der von Don King promotete Mittelgewichtler in der Lage ist, bewies er auch in seinem letzten Ringgefecht am 4. September 2003 in der Messehalle in Erfurt. Damals bezwang er im Kampf um die WBA-Internationale Meisterschaft den in Köln lebenden Jerry Elliott durch technischen K.o. in der neunten Runde.
Sein Kontrahent Maselino Masoe glaubt ebenfalls an seine Möglichkeiten. Der auf der Südseeinsel Samoa geborene WBA-Weltranglistenvierte erwartet einen spannenden Schlagabtausch. "Beide Kontrahenten steigen in den Ring, um zu gewinnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kampf über die Runden geht. Ich habe Respekt vor Evans Ashira, doch dies ist ein Fight, den ich gewinnen muss", sagte Masoe vor dem Ringgefecht.
Mit 25 Siegen aus 27 Profikämpfen blickt auch er auf eine bisher recht erfolgreiche Laufbahn zurück. So darf man also gespannt sein, wer den Ring in Miama als Sieger verlassen wird. Doch egal wer den WBA-Gürtel gewinnt, der neue Titelträger wird wohl weiter im Schatten von Bernard Hopkins stehen. Dieser ist zur Zeit IBF- und WBC-Weltmeister und wird von der WBA als Super-Champion geführt. Trotz seiner inzwischen 39 Jahre ist der Amerikaner im Moment noch immer der absolute Superstar im Mittelgewicht.