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Samstag, 2002-10-05

Zsolt Erdei in Ungarn

Zsolt Erdei boxt in Debrecen um die WBO-Intercontinental Meisterschaft

Halbschwergewichtler Zsolt Erdei will sich am heutigen Abend in seinem ungarischen Heimatland den Titel der Intercontinental Meisterschaft der WBO sichern. Gegner wird dabei in der Fönix Csarnok in Debrecen der schon 37-jährige Jim Murray aus Südafrika sein. Der von Fritz Sdunek trainierte Halbschwergewichtler geht als klarer Favorit in diesen Kampf, denn er gewann bisher alle seiner 12 Profikämpfe, während sein Kontrahent in 38 Fights bisher 24 Siege, 2 Unentschieden und 11 Niederlagen verbuchen konnte. Ein Kampf des Südafrikaners wurde nicht gewertet.
Vor dem Aufeinandertreffen am Samstag brachte der in Budapest geborene Erdei beim gestrigen Wiegen 79,1 kg auf die Waage. Sein Gegner Jim Murray war mit 78,0 kg etwas leichter. "Ich habe mich sehr gut vorbereitet und fühle mich wirklich gut", ließ der Ungar im Vorfeld der Boxveranstaltung verlauten. Sollte der 28-jährige Amateurweltmeister von 1997 gewinnen, dann will er bald um den Europameisterschaftstitel in dieser Gewichtsklasse boxen.
Auch Bert Schenk wird in der 7.500 Zuschauer fassenden Arena in den Ring steigen. Gegner des in Burg geborenen Boxers wird Slavomir Dendis sein. Dabei ist der von Michael Timm trainierte Mittelgewichtler klarer Favorit. Schließlich konnte der 31-Jährige, der beim Wiegen zur Veranstaltung 73,8 kg wog, bisher 29 seiner 30 Profikämpfe für sich entscheiden. "Schon vor drei Jahren habe ich in Budapest vor 12.000 Zuschauern meinen WBO-WM-Titel verteidigt. Diese Stimmung damals werde ich nie vergessen", freute sich der gelernte Schlosser vor seinen Auftritt in Debrecen.
Erstmalig nach dem furiosen Unentschieden gegen den in Köln lebenden Rüdiger May steigt auch wieder der 22-jährige Alexander Petkovic in den Ring. Mit Csaba Oláh wartet aber auf den in München lebenden Leichtschwergewichtler kein wirklich ernsthafter Gegner. Der Ungar soll bisher nur 3 seiner 58 Kämpfe gewonnen haben. Ein ähnlich dramatischer Kampf wie am 20. Juli in der Dortmunder Westfalenhalle gegen den Deutschen Meister im Leichtschwergewicht Rüdiger May ist deshalb auf keinen Fall zu erwarten.