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Samstag, 2004-04-24

Wright gibt IBF-Titel ab

"Winky" Wright ist nicht mehr Weltmeister der IBF

Am 13. März feierte Ronald "Winky" Wright den bisher größten Erfolg seiner Profilaufbahn. In Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada bezwang er "Sugar" Shane Mosley im Kampf um die IBF-, WBC- und WBA-Weltmeisterschaft im Halb-Mittelgewicht klar nach Punkten. Doch ein zuvor versprochener Rückkampf gegen seinen März-Kontrahenten wird dem Rechtsausleger Wright jetzt zum Verhängnis.
Denn die IBF hat dem Amerikaner den WM-Titel aberkannt. Nach Ansicht des Weltverbandes hätte der 32-Jährige zunächst eine Pflichtverteidigung gegen den 25-jährigen IBF-Weltranglistenersten Kassim Ouma (19-1-1) bestreiten müssen. Der in Uganda geborene Athlet, der in den USA lebt, trifft am 5. Juni auf den Zweitplatzierten der IBF-Rangliste Verno Phillips (37-8-1), um den neuen Champion der International Boxing Federation zu ermitteln.
Ähnliches könnte "Winky" Wright auch beim Weltverband WBC drohen. Dort wartet der Interim-Champion Javier Castillejo aus Spanien schon seit dem Juli 2002 auf einen Kampf um die vollwertige WBC-Krone. Die Entscheidung des World Boxing Councils dürfte wiederum Auswirkungen darauf haben, wie sich die World Boxing Association verhalten wird. Dort wird der amerikanische Rechtsausleger derzeit als WBA-Super-Champion geführt.
Doch Wright zeigt sich von diesen Dingen unbeirrt. "Wenn Shane den Kampf will, dann bekommt er ihn. Er gab mir die Möglichkeit im März, deshalb werde ich ihm auch die Chance zum Rematch geben", äußerte sich der Halb-Mittelgewichtler unbeeindruckt. Bleibt zu hoffen, dass der bis vor kurzer Zeit uneingeschränkte Champion der Gewichtsklasse bis 69,85 Kilogramm nicht plötzlich mit leeren Händen dasteht.