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Dienstag, 2003-06-24

Woods gegen Briggs

Clinton Woods und Paul Briggs wollen WM-Kampf im Halbschwergewicht

Am 30. August kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem WBC-Weltranglistenersten im Halbschwergewicht Clinton Woods und dem auf Position zwei geführten Paul Briggs. Der Sieger wird dann als Pflichtherausforderer um den WBC-Titel antreten, den derzeit Antonio Tarver trägt.
Das Ringgefecht der beiden Halbschwergewichtler soll in Manchester, England, ausgetragen werden. "Wir werden zwar im Hinterhof von Clinton Woods kämpfen, aber das macht keinen Unterschied. Paul wird zeigen, was ein wahrer Herausforderer ist", kündigte Rod Waterhouse, Trainer und Manager von Briggs, an.
"Wir wollten schon seit langer Zeit gegen Woods antreten. Doch man hatte nie Interesse an einem Kampf gegen uns. Wir schauen zuversichtlich einem Knockout durch Paul entgegen und dann werden wir uns den WBC- und IBF-Gürtel von Antonio Tarver holen", fuhr der optimistische Coach fort.
Da bei der IBF zur Zeit die beiden ersten Plätze der Weltrangliste nicht belegt sind, hielt es Waterhouse für möglich, dass auch die International Boxing Federation das Ringgefecht zur Ermittlung des Pflichtherausforderers akzeptiert. Denn auch hier heißt der Weltmeister nach seinem Sieg gegen Montell Griffin im April Antonio Tarver.
Mit dem Briten und dem Australier werden sich auf jeden Fall zwei sehr starke Kontrahenten im Ring gegenüber stehen. Der 31-jährige Clinton Woods erreichte bislang in 37 Profikämpfen 35 Siege. Im letzten Jahr unterlag er in seinem bisher einzigen WM-Kampf Roy Jones Jr. durch technischen K.o. in der sechsten Runde. Seine zweite Niederlage kassierte er gegen David Starie, der am 14. Juni Sven Ottke in Magdeburg nach Punkten unterlag.
Paul Briggs (27) hat 20 Erfolge aus 21 Ringgefechten auf seinem Konto. Er musste seine einzige Schlappe in seinem zweiten Profikampf im Januar 1997 gegen Larl Zada hinnehmen. Für den Halbschwergewichtler aus Australien wäre es bei einem Sieg der erste Kampf um eine Weltmeisterschaft, der ihn erwarten würde.