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Mittwoch, 2003-02-12

Wo ist Del Valle?

US-Amerikaner auf Pressekonferenz in Paris vermisst

Halbschwergewichtler Lou Del Valle (USA) ist gestern nicht auf der Pressekonferenz zu seinem Rematch im Kampf um den WM-Titel der WBA gegen Bruno Girard (Frankreich) in Paris erschienen. Promoter Michel Acaries erklärte, dass er einen Anruf vom Manager des US-Amerikaners erhalten habe. "Honey Boy" Del Valle hätte sich im Training verletzt.
Acaries: "Ich habe Robert Koon gebeten, nach Frankreich zu kommen und gegebenenfalls für Del Valle einzuspringen." Wenn der "Honey Boy" zum offiziellen Wiegen erscheint, wird der Fight wie geplant stattfinden. Kommt er nicht, wird Girard gegen den 24-jährigen Koon, Nummer sechs der Rangliste, um den vakanten Titel nach Version der World Boxing Association (WBA) kämpfen. Koon konnte von seinen bisher 38 Kämpfen allerdings nur 29 gewinnen, ein Kampf endete unentschieden, acht gingen verloren. Zwei davon gegen deutsche Boxer: Sowohl Danilo Häußler als auch Markus Beyer gewannen im Super-Mittelgewicht gegen den US-Amerikaner nach Punkten.
Der Gürtel ist vakant, da die WBA ihren eigentlichen Weltmeister Roy Jones Jr. (USA) als "Super-Champion" eingestuft hat – eine neue Titelvergabe-Politik der WBA, die in der Boxwelt auf viel Unverständnis stößt. Girard (39-3-1) und Del Valle (31-2-1) hatten sich bereits am 4. August in Marseille im Ring gegenübergestanden, der Kampf endete allerdings unentschieden.
Der 33-jährige Del Valle ist auch vielen deutschen Boxfans ein Begriff. Am 13. Juni 1997 besiegte er in Oberhausen Fermin Chirions (Venezuela) durch K.o., drei Monate später gewann er in Aachen gegen Eddy Smulders (Niederlande) den WBA-Gürtel durch technischen K.o. in der achten Runde. Einen Titel-Vereinigungskampf mit dem damaligen IBF-Champ Roy Jones verlor der US-Amerikaner über zwölf Runden.