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Donnerstag, 2002-01-10

WM gegen Ehre

Ungewöhnliches Duell: Nur ein Boxer möchte Weltmeister werden

Nur ein Boxer wird beim Kampf von Marco Antonio Barrera gegen seinen mexikanischen Landsmann Eric Morales um den WM-Gürtel der WBC im Federgewicht am 2. März kämpfen. Denn Barrera verzichtet darauf, die obligatorische Gebühr für solch einen Kampf an den Weltverband WBC zu entrichten.
Das Duell mit Erzrivale Morales in Las Vegas sei für ihn eine Frage des Stolzes, der Ehre und der Rache und nicht die Sache eines Verbandes, erklärten die beiden Promoter des Fights Bob Arum und John Jackson. Morales hingegen möchte um seinen Titel des WBC-Weltmeisters kämpfen, um seinen Gürtel zu behaupten.
Schon im Dezember des vergangenen Jahres kam es bei einer Promotion-Tour der beiden Boxer zu einem Eklat, als nach einem Wortduell die Fäuste zwischen den beiden Streithänen flogen. Der 25-jährige Morales hatte im Jahr 2000 den ersten Kampf um die WBC und WBO WM-Krone im Super-Bantamgewicht gegen Barrera nach einem höchst umstrittenen Punktrichterurteil gewonnen.
"Morales zu bestrafen und zu besiegen ist alles, was ich möchte", sagte der 27-jährige Barrera zu seinem außergewöhnlichen Entschluss. Promoterlegende Arum sagte zur Entscheidung des Mexikaners: "Nach seinen Überlegungen zu diesem WM-Fight kam er zu dem Schluss, dass er nicht den Segen von irgendeinem Weltverband brauche."
Morales (41-0) ist seit dem 17. Februar 2001 (Punktsieg über Guty Espadas) WBC-Titelträger, Barrera (54-3) schaffte die Sensation, als er dem bis dato als unschlagbar geltenden "Prince" Naseem Hamed (England) im April 2001 die erste Niederlage beibrachte. Gewinnt Morales, wird er seinen Gürtel behalten. Sollte er verlieren, wird der Titel vakant.