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Samstag, 2003-04-12

Witter gegen Corley?

Junior Witter will weiter die Erfolgsleiter nach oben klettern

Der Brite Junior Witter will nach seinem Sieg im Kampf um die EU-Meisterschaft im Halb-Weltergewicht gegen den Belgier Jurgen Haeck am letzten Wochenende jetzt weiter die Erfolgsleiter nach oben klettern. Dabei hat der 29-Jährige einen Kampf gegen den WBO-Champion dieser Gewichtsklasse, DeMarcus Corley aus den USA, vor Augen.
Eigentlich hatte der Engländer zunächst einen Fight gegen seinen Landsmann Ricky Hatton im Visier, doch der 24-jährige Halb-Weltergewichtler leidet nach seinem Erfolg am Wochenende gegen Vince Phillips (39) aus den USA an einer Augenverletzung und könnte bis zum August ausfallen. Daher ist diese Option momentan recht unklar.
Auch wenn Witter lieber gegen Hatton in den Ring steigen würde, will er jetzt keine Zeit verschwenden und deshalb seine Möglichkeit als Weltranglistenerster und offizieller Herausforderer der WBO nutzen. "Ich möchte Hatton lieber als einen anderen. Aber wenn Hatton für längere Zeit ausfällt, dann ist es wahrscheinlicher, dass ich zuerst gegen Corley antrete", sagte der Boxprofi englischen Journalisten.
Darüber hinaus könnte dieser Weg aber auch für beide britischen Athleten die sinnvollere Variante sein. Weil Kostya Tszyu vielleicht seinen WBC-Gürtel nicht gegen den Italiener Gianluca Branco aus Italien verteidigen will, wäre es möglich, dass das World Boxing Council den Titel für vakant erklärt. Als Weltranglisterzweiter des Verbandes käme dann Hatton in diesem Moment für einen WBC-WM-Fight in Frage.
So hätten Hatton (beim WBC) und Witter (bei der WBO) die Chance, um durchaus respektable Titel zu kämpfen. Würden sie aber zunächst gegeneinander antreten, fiele einer der beiden Athleten in den Ranglisten erst einmal nach einer Niederlage deutlich zurück. "DeMarcus Corley ist gefährlich, er wird unterschätzt. Er hat lange Arme und als ich ihn gegen Randall Bailey sah, tat er gerade genug, um zu gewinnen. Wenn ich gegen ihn kämpfen würde, wäre es wie ein Schachspiel", äußerte sich Witter, der damit auch begründete, warum er lieber gegen Hatton antreten würde.